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	<title>Bewässerung Archive - miorto.com</title>
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	<title>Bewässerung Archive - miorto.com</title>
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		<title>Thuja Hecke vertrocknet &#8211; Was kann man noch tun?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Miorto]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2021 18:10:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heckenpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Bewässerung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frisch gepflanzt, kurz im Urlaub gewesen und dann auch noch eine vernachlässigte Bewässerung (durch nachlässige Nachbarn?) &#8211; und schon ist es passiert: Die Thuja Hecke vertrocknet und verdürrt. Was einst...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Frisch gepflanzt, kurz im Urlaub gewesen und dann auch noch eine vernachlässigte Bewässerung (durch nachlässige Nachbarn?) &#8211; und schon ist es passiert: <strong>Die Thuja Hecke vertrocknet und verdürrt</strong>. Was einst als <a href="https://miorto.com/besten-immergruenen-heckenpflanzen-sichtschutz/">immergrüne Heckenpflanze</a> galt, scheint nun für immer braun zu sein. Aber lässt sich eine vertrocknete Thuja Hecke (auch Lebensbaum oder Thuja occidentalis genannt) noch retten? Oder kann man die Warnzeichen einer trockenen Hecke frühzeitig erkennen und rechtzeitig <strong>Gegenmaßnahmen</strong> einleiten, bevor nur noch der Kompost helfen kann?</p>
<h2>Wenn die Thuja Hecke vertrocknet: Ursachen und Gründe</h2>
<p>Vertrocknete Hecken gehören in den heutigen Zeiten leider nicht mehr zur Seltenheit, sondern kommen immer häufiger vor. Das ist nicht zuletzt auf die immer extremer werdenden Trockenperioden zurückzuführen, die im <a href="https://miorto.com/bedrohen-duerren-die-sicherheit-unserer-ernaehrung/">Dürre-Sommer 2021</a> oder auch in den Jahren davor häufiger vorkommen. Dabei lässt sich im Klimawandel eine der wesentlichen Ursachen dafür finden, dass auch in unseren Breitengraden immer häufiger eine Thuja Hecke vertrocknet. Dennoch gibt es eine Reihe an weiteren Faktoren, die ursächlich für eine vertrocknete Hecke mit <strong>Thuja Smaragd</strong>, <strong>Thuja Brabant</strong> oder <strong>Thuja plicata</strong> sein können.</p>
<h3>Absolut keine Bewässerung</h3>
<p>Wer sich selbst eingestehen kann, dass er schlichtweg die Bewässerung gänzlich vergessen oder vernachlässigt hat, hat zumindest den Grund für den Ausfall der Hecke gefunden. Aus täglicher Erfahrung in unserer familiengeführten <a href="https://www.baumschule-2000.de">Baumschule</a> wissen wir nur zu gut, dass viele Gartenbesitzer tatsächlich nicht das Gespür dafür haben, dass eine Hecke hin und wieder Wasser benötigt &#8211; im Falle einer<strong> frischen Pflanzung</strong> umso mehr! In Punkto Bewässerung besteht hier also noch Nachholbedarf. Es lohnt sich also, die nächsten Punkte genau zu lesen!</p>
<h3>Neupflanzung von Lebensbäumen als Ballen- oder Containerpflanze</h3>
<p>Der häufigste Grund für den Ausfall einer Thuja Hecke durch Vertrocknen besteht darin, dass eine <strong>neu gepflanzte Thuja Hecke nicht ausreichend oder falsch bewässert</strong> wird oder die <strong>Qualität der Pflanzen mangelhaft</strong> ist. Denn wer den Unterschied zwischen Container- und Ballenpflanzen kennt, weiß auch, dass dieser für das Anwachsverhalten von entscheidender Bedeutung ist.</p>
<p><strong>Ballenpflanzen</strong> werden auf dem Acker kultiviert und für die Pflanzum im Garten dort gerodet. Dazu wird ein Erdballen gestochen, der nur einen geringen Teil der ursprünglichen Wurzeln enthält. Das bedeutet, dass der überwiegende Anteil (mehr als 50%) der Wurzeln auf dem Acker zurückbleibt. Damit hat die Pflanze es nach dem Einpflanzen im Garten erheblich schwerer, sich mit ausreichend Wasser zu versorgen. Schließlich benötigt die Neubildung der Wurzeln bei einer Thuja Hecke mindestens 1-2 Jahre, bevor sich die Hecke überhaupt selbständig aus dem umliegenden Erdreich mit Wasser versorgen kann. Ist die Qualität der Ballenpflanze minderwertig, da in der Baumschule (aus Kostengründen) auf mehrfaches Umpflanzen verzichtet wurde (der Fachmann spricht von &#8222;mehrfach verpflanzt&#8220; bzw. &#8222;mehrfach verschult&#8220;), das für die Ausbildung der feinen Wurzeln elementar ist, muss die Pflanze mit noch weniger und dicken, nicht vitalen Wurzeln auskommen und vertrocknet bei unzureichender Bewässerung sehr schnell.</p>
<p><strong>Containerpflanzen</strong> (auch Topfpflanzen genannt) haben dieses Problem nur indirekt. Diese werden im Topf (i.d.R. aus Kunststoff) kultiviert und sind durch ein erheblich dichtes Wurzelwerk im Topfbereich zu erkennen. Das beutetet, dass die Thuja beim Einpflanzen 100% ihrer Wurzelmasse mit in die Erde einbringt und daher zumindest nicht erst ein ganzes Jahr in Wurzelwachstum investieren muss.</p>
<p>Wenn die Thuja Hecke vertrocknet, obwohl sie aus qualitativ hochwertigen Ballen- oder Containerpflanzen besteht, kann das aber auch weitere Gründe haben, auf die wir nachfolgend eingehen.</p>
<h3>Gefälle und fehlender Gießrand</h3>
<p>Der häufigste Grund für eine vertrocknete Thuja Hecke ist der <strong>fehlende Gießrand</strong>. Als Gießrand bezeichnen wir einen einfachen, aufgehäuften und komprimierten <strong>Erdrand rund um die Pflanzstelle</strong>. Quasi wie ein Deich für Gießwasser. Dabei kann der Gießrand kreisrund um eine Einzelpflanze angelegt werden oder sogar eine ganze Hecke auf voller Länge umschließen. Sinn der Operation ist es, dass das abgegebene Gießwasser unmittelbar über dem Ballen und damit über dem Wurzelbereich versickert und nicht etwa durch ein Gefälle woanders hin läuft, wo keine Wurzeln sind. Es kann also durchaus vorkommen, dass in den Sommermonaten täglich gewässert wird, in den Wurzeln der Heckenpflanze aber nichts ankommt. Ein Gießrand schafft hier Abhilfe.</p>
<div id="attachment_2483" style="width: 2210px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2483" class="size-full wp-image-2483" src="https://miorto.com/docs/uploads/2021/07/Giessrand-Heckenpflanzen.jpg" alt="Wenn die Thuja Hecke vertrocknet kann der Gießrand Abhilfe schaffen" width="2200" height="1650" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2021/07/Giessrand-Heckenpflanzen.jpg 2200w, https://miorto.com/docs/uploads/2021/07/Giessrand-Heckenpflanzen-300x225.jpg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2021/07/Giessrand-Heckenpflanzen-1024x768.jpg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2021/07/Giessrand-Heckenpflanzen-768x576.jpg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2021/07/Giessrand-Heckenpflanzen-1536x1152.jpg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2021/07/Giessrand-Heckenpflanzen-2048x1536.jpg 2048w, https://miorto.com/docs/uploads/2021/07/Giessrand-Heckenpflanzen-350x263.jpg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2021/07/Giessrand-Heckenpflanzen-680x510.jpg 680w" sizes="(max-width: 2200px) 100vw, 2200px" /><p id="caption-attachment-2483" class="wp-caption-text">Wenn Thuja Lebensbäume vertrocknen, kann der Gießrand in Form eines kleinen Deichs um den Wurzelbereich Abhilfe schaffen</p></div>
<h3>Tropfbewässerung verstopft oder fehlerhaft</h3>
<p>So hilfreich eine Tropfbewässerung auch sein kann &#8211; wenn die feinen Tropfkanäle der Kunststoffleitungen verstopft sind, fällt das meistens erst auf, wenn es bereits zu spät ist. Wer sich bei der Bewässerung seiner Thuja Hecke also auf Tropfbewässerung setzt, riskiert im Zweifel den Ausfall einiger Heckenpflanzen. Regelmäßige Kontrolle ist bei einer Tropfbewässerung also unerlässlich, selbst wenn man sich in der trügerischen Sicherheit einer automatisierten Gartenbewässerung wägt.</p>
<h3>Automatische Bewässerung ausgefallen</h3>
<p>Urlaub gebucht, Koffer gepackt, Bewässerungscomputer programmiert. Doch was ist, wenn nach der Abreise kurzzeitig der Strom ausfällt oder die Netzwerkverbindung der WLAN-gekoppelten Bewässerung ausfällt und kein Nachbar die Feuchtigkeit kontrolliert? Dann ist ein <strong>Thuja Hecke schnell vertrocknet</strong>. Und vermutlich hoffnungslos verloren. Wer also auf automatische Bewässerung setzt, sollte sicherstellen, dass zumindest eine Kontrollmöglichkeit besteht, mit der sich ein Ausfall der automatischen Bewässerung überwachen lässt.</p>
<h3>Durstige Bäume</h3>
<p>Was sich zunächst abwegig anhört, führt in der Praxis immer wieder zu großen Problemen. Denn größere Bestandspflanzungen und insbesondere <strong>ausgewachsene Laubbäume</strong> wie Eichen, Buchen, Linden oder Pappeln können an warmen und sonnigen Sommertagen<strong> mehrere hundert Liter Wasser aus dem Boden ziehen</strong>. Verläuft die Hecke in unmittelbarer Nähe zum Wurzelbereich der Laubbäume, haben die Thuja das Nachsehen und vertrocknen langsam aber sicher, wenn der Wassermangel nicht durch künstliche Bewässerung ausgeglichen wird.</p>
<h2>Winterbräune bei Thuja Hecken</h2>
<p>Ein besonderer Fall, in dem die Thuja Hecke langsam zu vertrocknen scheint, ist die <strong>Winterbräune</strong>. Dabei nehmen die äußeren Nadeln insbesondere im oberen Bereich der Hecke einen gelb- bis rotbraunen Farbton an, der für den Laien schnell auf ein Vertrocknen hindeuten könnte. Doch die Winterbräune ist <strong>kein Trockenschaden</strong>, sondern eine <strong>Anpassung</strong> der Pflanze an die<strong> kalten Temperaturen</strong> in der Winterperiode. Diese Braunfärbung beginnt oftmals schon in Herbst, nachdem die ersten kühlen Nächte mit ca. 0°C auftreten und setzt sich bis zum Einsetzen der Wachstumsphase im Frühjahr fort. Dieser Effekt sollte also keine Sorgen verursachen, sonder zeugt von einer erhöhten Frosthärte bei Thuja.</p>
<h2>Was man tun kann, wenn die Thuja Hecke vertrocknet</h2>
<p>Sobald die Thuja Hecke vollständig vertrocknet ist, lässt sich diese nicht mehr retten. Das ist dann der Fall, wenn mehr als <strong>30 bis 50% der Grünmasse</strong> eine starke <strong>Braunfärbung</strong> aufzeigt, die sich auch in der laufenden Wachstumsperiode nicht mehr abbaut. Sobald die Wurzeln schaden nehmen, sind die Pflanzen verloren und ein Ausfall ist nur eine Frage der Zeit.</p>
<p>Zeigt die Thuja nur erste Anzeichen von Trockenheit auf, die in den äußeren 5 &#8211; 10 cm Nadelbereich auftreten, kann ein<strong> leichter Rückschnitt</strong> mit regelmäßiger Wassergabe im besten Fall noch eine <strong>Revitalisierung</strong> erreichen. Jedoch sollte man aufpassen, dass man nicht zu weit in das <strong>Altholz</strong> der Thuja Hecke schneidet. Aus dem Altholz treibt eine Thuja nicht mehr aus und bleibt dann immer-braun. Und dann ist Hopfen und Malz definitiv verloren.</p>
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		<title>Wird 2021 das nächste Dürrejahr?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Miorto]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 May 2021 13:54:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urban Gardening]]></category>
		<category><![CDATA[Bewässerung]]></category>
		<category><![CDATA[Dürre]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbeet]]></category>
		<category><![CDATA[Niederschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während sich im diesjährige Frühjahr nahezu alle Berichterstattung in den Medien noch immer nahezu ununterbrochen mit der Corona-Pandemie und Impfkampagnen beschäftigen, rollt vielleicht die nächste Katastrophe auf uns zu. Doch...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Während sich im diesjährige Frühjahr nahezu alle Berichterstattung in den Medien noch immer nahezu ununterbrochen mit der Corona-Pandemie und Impfkampagnen beschäftigen, rollt vielleicht die nächste Katastrophe auf uns zu. Doch der Großteil der Deutschen Bevölkerung nimmt diese Gefahr aber ganz anders wahr. Nach Wochen der Isolation dürfen endlich die ersten Gaststätten, Bars, Sportvereine und Innenstädte wieder ihren Betrieb aufnehmen. Und natürlich dauert es nicht lange, bis die gewohnten Menschenmassen langsam aber sicher wieder Einzug in die Innenstädte halten und die Parkbänke besiedeln &#8211; natürlich nur mit Mindestabstand und einem frisch gezapftem Eis von der Eis-Ausgabe des Lieblings-Italieners. Sobald uns das Eis aber wieder in rasantem Tempo vor die Füße tropft, ahnen wir vielleicht, dass uns wieder ein warmer Sommer bevorsteht. Das wirft die Frage auf: Wird 2021 das nächste Dürrejahr? Oder erwartet uns vielleicht doch eher ein verregneter und kühler Sommer?</p>
<h2>Wie zunehmende Dürren unsere Ernährung bedrohen</h2>
<p>Dürren sind kein Phänomen der Neuzeit. Denn schon seit Anbeginn der Wetteraufzeichnungen und auch weit darüber hinaus war die Menschheit immer wieder mit Dürren konfrontiert, die ganze Ernten vernichtet oder zumindest deutlich ausgedünnt haben. Denn wenn Niederschlag und Temperatur absolut nicht in die Karten der Landwirte, Bauern und Nahrungsmittelproduzenten spielen, kann gerade in Regionen mit schlechter Wasserversorgung für die künstliche Bewässerung der Flächen ein Ernteausfall drohen. In den meisten Fällen lässt sich aber ohnehin nur schwierig mit einer arbeits- und kostenintensiven künstlichen Bewässerung ein mangelnder Niederschlag kompensieren.</p>
<p>Der Grund dafür liegt in der Wasseraufnahme des Bodens. Signifikante Mengen an Grundwasser werden nur in den Winter- und Früjahrsmonaten aufgebaut, wenn das Wachstum der Pflanzen und die Verdunstung noch nicht auf Hochtouren läuft. Sobald die Temperaturen ab März steigen und die nächste Vegetationsperiode einsetzt, wird der Großteil der ab diesem Zeitpunkt anfallenden Niederschläge direkt verdunstet &#8211; über den Boden oder die Vegetation. Bleibt also nur die Hoffnung auf ausreichend Niederschläge im Frühjahr, damit der Boden in den Sommermonaten von den Wasser-Reserven zehren kann.</p>
<p>Allerdings kann längst nicht jeder Boden ausreichend viel Feuchtigkeit speichern. Gerade die sandhaltigen Böden in Mitteldeutschland benötigen regelmäßigen Niederschlag, um den Wasserbedarf in landwirtschaftlichen Kulturen erfüllen zu können. Bleibt dieser aus, steht wieder einmal eine ganze Ernte auf dem Spiel. Und mit Ihr auch die Existenzen der Landwirte und in letzter Instanz die Sicherheit unserer Ernährung. Denn das Problem Dürre betrifft nicht nur vereinzelte Landwirte, sondern das ganze Land und im Zweifel auch ganz Europa.</p>
<h2 style="text-align: left;">Steigende Gemüsepreise als Indikator für knappe Ernten?</h2>
<p>Leere Regale in den Supermärkten sind für uns kaum mehr vorstellbar. Wir sind es gewohnt, dass die Gemüse- und Obst-Regale der großen Discounter stets mit den vielfältigsten Sorten aus aller Welt gefüllt sind. Egal ob lokales Bio-Gemüse, Bio aus EG-Landwirtschaft oder konventionelles aus holländischen Gewächshäusern oder spanischen Folientunneln &#8211; an ein knappes Angebot war höchstens zu späten Abendstunden kurz vor langen Feiertags-Wochenenden zu denken.</p>
<p>Spätestens mit dem bevorstehenden Corona-Shutdown im März hat sich das grundlegend geändert. Auch wenn zunächst vermehrte Hamster-Käufe von haltbaren Lebensmitteln und zu guter letzt auch Obst und Gemüse dazu führte, dass die ungewöhnlich hohe Nachfrage das Angebot weitestgehend reduzierte, kam sogar der Nachschub ins Stocken. Die europäischen Grenzen waren weitestgehend geschlossen, die Einreise von Saisonarbeitskräften untersagt.</p>
<p>Den Landwirten steht in der arbeitsreichen Frühjahrszeit also nur ein Bruchteil des Personals zur Verfügung. Das bedeutet auch, dass die Aussaat und der Anbau von vielen Kulturpflanzen mit Standgas abläuft. Zum Teil müssen Landwirte gänzlich auf die Neusaat verzichten, weil schlichtweg nicht ausreichend Personal für die Arbeit zur Verfügung steht. Mit gravierenden Auswirkungen für die bevorstehende Ernte.</p>
<p>Schon jetzt wird deutlich, dass regionale und arbeitsintensive Früchte und Gemüse-Sorten wie Spargel oder Erdbeeren deutlich im Preis gestiegen sind. Laut <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/577523/umfrage/monatliche-verbraucherpreise-fuer-gemuese-in-deutschland/">Statista</a> stieg der Verbraucherpreisindex für Gemüse in Deutschland im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im April um rund 20%. Auch wenn das ein Durchschnittswert ist, lässt er sich in der alltäglichen Praxis leider nur zu oft verifizieren. Während ein Kilo Paprika oder Zucchini beim Discounter inzwischen rund 4-5 Euro kostet, können Brokkoli, Blumenkohl und Co. hier noch einmal deutlich draufsatteln. Steigende Gemüsepreise sind also kein Märchen, sondern spiegeln sich auch unmittelbar im eigenen Geldbeutel wieder.</p>
<h2>Wird 2021 das nächste Dürrejahr?</h2>
<p>Auch wenn das aktuelle Frühjahr eher mit überdurchschnittlichen Niederschlag zu kämpfen hatte, deute viel darauf hin, dass wir uns auch im Jahr 2021 wieder auf kritische Zeiten einstellen müssen. Denn in vielen Regionen Deutschlands betrug der Niederschlag im April 2020 weniger als 15 Liter pro Quadratmeter, im Jahr 2021 immerhin schon wieder 35 Liter. Im Vergleich: Das <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/5573/umfrage/monatlicher-niederschlag-in-deutschland/">vieljährige Mittel</a> beträgt hier rund 58 Liter! Und hier sind bereits einige Dürrejahre eingerechnet.</p>
<p>Die wenigen intensiven Regentage aus Januar und Februar reichen kaum aus, um den Grundwasserspiegel signifikant zu stabilisieren. Damit wird schon jetzt klar, dass auch dieses Jahr wieder von Trockenheit und Wasserknappheit geprägt sein wird, die insbesondere an der Landwirtschaft nicht vorbeiziehen wird. Nur wenn Erzeuger die Kosten für intensive Bewässerung auf den Verbraucher umlegen können, ist es für sie möglich, eine arbeitsintensive Bewässerung aufrecht zu erhalten &#8211; doch das funktioniert nur bei geeigneten Flächen. Wir können uns also darauf einstellen, dass die Gemüsepreise bis zum Jahresende hin weiter steigen werden. Und das hat nicht nur mit dem unaufhaltsamen Drucken von EZB-Noten zu tun, sondern ganz einfach mit zu wenig Regen.</p>
<p>Umso besser, wenn du dir rechtzeitig Gedanken um eine alternative Versorgung machst, wenn du auf frische und biologisch angebaute Lebensmittel nicht verzichten willst. Bereits mit wenig Aufwand und einfachen Mitteln kannst du mit einem <a href="https://miorto.com/vorteile-eines-hochbeets/">Hochbeet</a> in deinem Garten oder Terrasse und Balkon selber Lebensmittel anbauen, die dich zumindest ein Stück weit unabhängig vom Gemüseregal deines Discounters machen. Egal ob Tomaten, Salate, Spinat, Zucchini oder sogar Kartoffeln &#8211; mit unserem <a href="https://miorto.com/urban-farming-guide/">Urban Farming Guide</a> lernst du im Handumdrehen, wie du deinen eigenen smarten Garten gestaltest. Sogar ganz ohne grünen Daumen!</p>
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		<title>6 Tipps für die richtige Bewässerung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Miorto]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2021 22:14:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urban Gardening]]></category>
		<category><![CDATA[Bewässerung]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Gießrand]]></category>
		<category><![CDATA[Heckenpflanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die richtige Bewässerung ist kein Selbstläufer. Selbst wenn du den Hahn einfach laufen lässt, ist das noch lange keine Garantie für eine durchweg gute Wasserversorgung deiner Gemüsebeete, Obstbäume oder Heckenpflanzen....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://miorto.com/tipps-fuer-richtige-bewaesserung/">6 Tipps für die richtige Bewässerung</a> erschien zuerst auf <a href="https://miorto.com">miorto.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die richtige Bewässerung ist kein Selbstläufer. Selbst wenn du den Hahn einfach laufen lässt, ist das noch lange keine Garantie für eine durchweg gute Wasserversorgung deiner Gemüsebeete, Obstbäume oder Heckenpflanzen. Aus der Praxis unserer Baumschule machen wir Jahr für Jahr die gleichen Kundenerfahrungen, wenn es um das Thema Bewässerung geht. Sobald das Frühjahr die ersten Sonnenstrahlen zu Tage fördert und die Temperaturen steigen, beginnt die Wachstumsperiode der meisten Pflanzen. Samen beginnen zu keimen, neue Triebe und Blüten bilden sich, die Vegetation nimmt Fahrt auf.</p>
<p>Doch all das Wachstum erfordert vor allem Eines: Viel Wasser! Wer bei zunehmender Hitze und geringem Niederschlag nicht auf die richtige Bewässerung achtet, fühlt sich schnell wie ein kubanischer Tabakbauer im Vuelta Abajo. Doch während der Tabak nur kontrolliert trocknet, ist das für Gemüse, Heckenpflanzen und Obst nur selten gewünscht. Trockenobst mal außen vor. Mit unseren 6 Tipps für eine adäquate und effektive Bewässerung gehören vertrocknete Gewächse der Vergangenheit an!</p>
<h2>Allgemeine Tipps für die richtige Bewässerung</h2>
<h3>Kontrolliere den Wasserbedarf</h3>
<p>Die manuelle Kontrolle ist noch immer das wichtigste Hilfsmitte für eine gute Planung der Bewässerung. Nur wenn Wasserbedarf der Bepflanzung und vorhandene Bodenverhältnisse adäquat berücksichtigt werden, lässt sich eine richtige Bewässerung umsetzen. Dafür ist es nahezu unerlässlich, dass mit dem Spaten in regelmäßigen zeitlichen Abständen (z.B. 3-6 Tage) nach einer Pflanzung der Wassergehalt des Erdreichs überprüft wird. Dazu lässt sich in ca. 30 bis 60 cm Tiefe ein spatenbreites Loch herstellen, mit dem der Wasserhaushalt kontrolliert werden kann. Ist die Erde in dieser Tiefe sehr feucht bis nass? Ist das Erdreich lehmhaltig oder eher sandig? Abhängig davon sollte die Bewässerungsintensität entsprechend angepasst und modifiziert werden.</p>
<h3>Gießrand</h3>
<p>Der Gießrand gehört zu den essentiellen Dingen, die nach einer Pflanzung von Heckenpflanzen, Bäumen oder Sträuchern unbedingt umgesetzt werden sollten. Dazu wird mit dem ausgehobenen Erdreich des Pflanzlochs nach dem Einsetzen der Pflanze ein kleiner &#8222;Deich&#8220; &#8211; also Gießrand &#8211; um die Pflanze ausgebildet. Wichtig dabei ist jedoch, dass der Gießrand in etwa dort aufgeschichtet sein muss, wo der Erdballen der Pflanze sein Ende bzw. äußeren Rand hat. Nur so kann das Wasser langsam im Wurzelbereich der Pflanze versickern und so die Wurzeln zuverlässig mit Wasser versorgen. Notwendig ist das insbesondere dann, wenn die Pflanzung in einem Gefälle ausgeführt wird, das im Falle einer Bewässerung dazu führt, dass das Gießwasser einfach von der Pflanz-Stelle weg läuft &#8211; und mit Sicherheit nicht dort versickert, wo es versickern sollte!</p>
<div id="attachment_2260" style="width: 2010px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2260" class="size-full wp-image-2260" src="https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Giessrand-Heckenpflanzen.jpg" alt="Gießrand für eine Heckenpflanze anlegen, um die richtige Bewässerung zu gewährleisten" width="2000" height="1500" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Giessrand-Heckenpflanzen.jpg 2000w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Giessrand-Heckenpflanzen-300x225.jpg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Giessrand-Heckenpflanzen-1024x768.jpg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Giessrand-Heckenpflanzen-768x576.jpg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Giessrand-Heckenpflanzen-1536x1152.jpg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Giessrand-Heckenpflanzen-350x263.jpg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Giessrand-Heckenpflanzen-680x510.jpg 680w" sizes="(max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><p id="caption-attachment-2260" class="wp-caption-text">Gießrand für eine Heckenpflanze anlegen, um die richtige Bewässerung zu gewährleisten</p></div>
<h3>Speicherfähige Substrate</h3>
<p>Werden speicherfähige Erdsubstrat für die Pflanzung verwendet, können diese durchaus bei der Bewässerung helfen. Ton- und Keramiksubstrate binden sehr häufig viel Feuchtigkeit, während ein Boden mit viel Sand- und Kiesbeimischung eher eine Drainagewirkung entfaltet. Grundsätzlich gilt: Je humusreicher der Erdboden, desto besser ist die Speicherfähigkeit für Wasser. Kübel- bzw. Topfpflanzen sollten aufgrund der geringeren Erdvolumen aber mit einem möglichst speicherfähigen Substrat aufgefüllt werden, damit bei einer Pflanzung auf sonnigen Standorten keine chronische Trockenheit auftritt.</p>
<h2>Richtige Bewässerung für Gemüse, Kräuter und Hochbeete</h2>
<h3>Nutze eine Gießbrause</h3>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2264" src="https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Giesskanne-Giessbrause.jpg" alt="Giessbrause auf der Giesskanne ist wichtig für die richtige Bewässerung" width="2000" height="1257" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Giesskanne-Giessbrause.jpg 2000w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Giesskanne-Giessbrause-300x189.jpg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Giesskanne-Giessbrause-1024x644.jpg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Giesskanne-Giessbrause-768x483.jpg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Giesskanne-Giessbrause-1536x965.jpg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Giesskanne-Giessbrause-350x220.jpg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Giesskanne-Giessbrause-680x427.jpg 680w" sizes="(max-width: 2000px) 100vw, 2000px" />Mit der Gießbrause schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum Einen wird der Wasserstrahl feiner verteilt und empfindliche Triebe, Blüten oder Jungpflanzen werden durch das Gießwasser nicht gravierend beschädigt, zum Anderen verringert der feiner geteilte Strahl ein aufspritzen des Erdreichs, was uns direkt zum nächsten Punkt überleitet.</p>
<h3>Nur den Boden bewässern</h3>
<p>Eine vorsichtige und kontrollierte Bewässerung verhindert nicht nur, dass sich unnötig viel Feuchtigkeit in den Blattachsen und auf den Blätter sammelt und zu unschönen Verbrennungen (Sonnenlicht) oder Pilzbefall (Feuchtigkeit) führen kann, sondern auch, dass Schädlinge oder Pilzsporen aus dem Boden durch aufspritzendes Wasser an den Trieben oder Blättern hängen bleiben und dort zu unschönen Flecken oder gar Pilzbefall führen könnten.</p>
<h3>Tropfbewässerung richtig einstellen</h3>
<p>Gerade in größeren Gärten werden häufig Systeme zur Tropfbewässerung eingesetzt, mit denen sich die Bewässerung vermeintlich vollständig automatisieren lässt. Doch leider funktioniert das in der Praxis nur selten ohne Probleme. Denn die meisten Tröpfbewässerungen neigen zur Verstopfung der Ventile bzw. Auslässe, die zum punktuellen Ausfall der Tropfbewässerung führen. Weist die Leitung nur alle 50-100 Zentimeter einen Auslass auf, können so ganze Heckenpflanzen aufgrund fehlender Wasserversorgung ausfallen, obwohl die Tropfbewässerung ja augenscheinlich durchgehen läuft. In diesem Fall hilft nur eine regelmäßige und manuelle Kontrolle der Auslässe und Bodenfeuchte.</p>
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