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	<title>Selbstversorgung Archive - miorto.com</title>
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	<title>Selbstversorgung Archive - miorto.com</title>
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		<title>Microgreens anbauen &#8211; Anleitung und Tipps für Einsteiger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Miorto]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jun 2022 22:22:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Microgreens]]></category>
		<category><![CDATA[Keimsaat]]></category>
		<category><![CDATA[Keimsprossen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstversorgung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von den Speisekarten vieler Restaurants sind sie seit einer Weile nicht mehr wegzudenken, und auch auf zahlreichen Fensterbänken bundesweit sprießen sie inzwischen in immer größerer Vielfalt: Microgreens, auch Mikrogrün genannt,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://miorto.com/microgreens-anbauen/">Microgreens anbauen &#8211; Anleitung und Tipps für Einsteiger</a> erschien zuerst auf <a href="https://miorto.com">miorto.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Von den Speisekarten vieler Restaurants sind sie seit einer Weile nicht mehr wegzudenken, und auch auf zahlreichen Fensterbänken bundesweit sprießen sie inzwischen in immer größerer Vielfalt: <strong>Microgreens</strong>, auch Mikrogrün genannt, gelten als eines der neuen Superfoods überhaupt und liegen absolut im Trend. Nicht nur in der Sterne-Gastronomie.</p>
<p>Wer Letzteren bislang verpasst zu haben glaubt und denkt, er habe Microgreens noch nie probiert, täuscht sich mit allergrößter Wahrscheinlichkeit. Tatsächlich handelt es sich um nichts anderes als um noch ganz junge Pflanzen, die – in jedenfalls einer Variante – wohl nahezu jeder schon in Kindertagen genascht haben mag: als Kresse nämlich – ja, genau, die leckeren kleinen Pflänzchen, die man in der Küche frisch abschneidet und dann zum Beispiel mit Quark auf dem Brötchen genießt.</p>
<p>So weit, so unspektakulär, denkst du? Weit gefehlt! Inzwischen nämlich ist um Microgreens ein echter <strong>Hype</strong> entbrannt – und das nicht umsonst: Neben <strong>Kresse</strong> sind inzwischen für <strong>Hobby- wie Profiköche</strong> auch die Microgreens ungezählter anderer Pflanzen in der Küche unverzichtbar geworden. Warum? Weil sie gesundheitlich so viele Vorteile und darüber hinaus geschmacklich so ungeahnte Vielfalt mit sich bringen, dass, wer sie einmal kennengelernt hat, kaum noch auf Microgreens verzichten mag. Auch wir würden in der Küche nicht mehr ohne Microgreens auskommen wollen – und haben deshalb alles für dich zusammengetragen, was du über die gesunden, schmackhaften Keimpflanzen wissen musst.</p>
<h2><strong>Microgreens, Keimsprossen und Keimpflanzen &#8211; Was sind die Unterschiede?</strong></h2>
<p>Inzwischen wird in zahlreichen Küchen eine solche Vielzahl von noch jungen, essbaren Pflanzen verwendet, dass man leicht den Überblick verlieren kann: Sind beispielsweise auch Soja- oder Mungosprossen Microgreens?</p>
<p>Die klare Antwort lautet: Nein. Denn obwohl die Begriffe <strong>Keimsprossen</strong> und <strong>Microgreens</strong> von vielen<strong> synonym verwendet</strong> werden, handelt es sich, genau genommen, um verschiedene Entwicklungsstadien derselben Pflanzen. Was genau sind also Keimsprossen und was sind Microgreens?</p>
<p>Das ist im Prinzip gar nicht so schwer zu unterscheiden: Während <strong>Sprossen</strong> als <strong>gekeimte Samen</strong> verzehrt werden, gibt man <strong>Microgreens</strong> ein wenig mehr Zeit zum Wachsen – nämlich so lange, bis aus den Keimen <strong>winzige Jungpflanzen</strong> geworden sind (daher auch der Zusatz „micro“), die bereits die ersten Keimblätter entwickelt haben – was, je nach Pflanze, in der Regel zwischen einer und drei Wochen dauert.</p>
<p>Während die Anzucht von Keimsprossen üblicherweise in Wasser stattfindet, verwendet man für den Anbau von Microgreens außerdem normalerweise Erde – und, noch ein großer Unterschied: Sind Microgreens erntereif, werden sie, im Gegensatz zu Keimsprossen, nicht vollständig gegessen, sondern knapp über dem Boden abgeschnitten.</p>
<h2><strong>Microgreens in der Küche verwenden: unzählige Möglichkeiten</strong></h2>
<p>Wer nun eine erste Vorstellung von Microgreens hat und glaubt, sie eigneten sich bestenfalls als Beigabe zu einem Kräuterquark, täuscht sich: Tatsächlich bringen Microgreens eine riesige Bandbreite an Geschmacksrichtungen mit sich, die von neutral/mild, über süßlich oder nussig bis hin zu säuerlich oder scharf bis pikant reicht.</p>
<div id="attachment_3303" style="width: 2410px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3303" class="size-full wp-image-3303" src="https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-in-Kueche.jpeg" alt="Mit Microgreens kochen" width="2400" height="1600" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-in-Kueche.jpeg 2400w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-in-Kueche-300x200.jpeg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-in-Kueche-1024x683.jpeg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-in-Kueche-768x512.jpeg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-in-Kueche-1536x1024.jpeg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-in-Kueche-2048x1365.jpeg 2048w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-in-Kueche-900x600.jpeg 900w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-in-Kueche-350x233.jpeg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-in-Kueche-680x453.jpeg 680w" sizes="(max-width: 2400px) 100vw, 2400px" /><p id="caption-attachment-3303" class="wp-caption-text">Nicht nur in der Sterne-Gastro sind Microgreens ein unverzichtbarer Bestandteil geworden &#8211; auch in immer mehr heimischen Küchen wird mit Microgreens gekocht und nährstoffreich dekoriert!</p></div>
<p>Das wiederum führt dazu, dass sie inzwischen in unglaublich vielen Rezepten Verwendung finden: Nicht nur in Salaten, Bowls und Suppen, sondern auch in Smoothies, Omelettes oder Pestos, auf Wraps, Sandwiches, Pasta, Risotto oder Burgern, in Sushi oder Crêpes – die Vielfalt ist nahezu unendlich.</p>
<p>Übrigens machen sich Microgreens auch ganz hervorragend als Dekoration für deine Lieblingsgerichte – und bringen so neben neuen Geschmacksrichtungen auch jede Menge bunte Farbe auf den Teller!</p>
<h2><strong>Wie gesund sind Microgreens und Keimsprossen?</strong></h2>
<p>Ihren Ruf als Superfood genießen Microgreens nicht umsonst: Tatsächlich nämlich sind sie randvoll mit gesunden Vitaminen und Mineralien, die dich bei einer gesunden Ernährungsweise unterstützen und beispielsweise dein Immunsystem stärken können. Deren Verteilung unterscheidet sich logischerweise je nach Art der Pflanze, Studien haben – etwa im Falle von Brokkoli-Microgreens – aber ergeben, dass viele Microgreens im Verhältnis tatsächlich deutlich mehr gesunde Inhaltsstoffe mitbringen als ausgewachsene Pflanzen.</p>
<p>Manche Microgreens haben darüber hinaus noch ganz besondere Eigenschaften: So sind etwa in Radieschen oder Kapuzinerkresse gesunde Senföle enthalten, die unter anderem gegen Bakterien wirksam sein können. Insgesamt sind Microgreens also nicht nur knackfrische, schmackhafte Helfer, wenn es darum geht, deine Gerichte aufzupeppen, sondern sie können auch einen wertvollen Beitrag zu einer gesunden Ernährung leisten!</p>
<h3><strong>Warum sind Microgreens so gesund? </strong></h3>
<p>Es ist vor allem ihr zartes Alter, das Microgreens so besonders gesund macht. Denn die Nährstoffdichte vieler Pflanzen ist gerade in diesem jungen Stadium ihrer Entwicklung extrem hoch. Hinzu kommen aber noch weitere Gründe: Wenn du deine Microgreens zu Hause ziehst, entfallen lange Lagerzeiten. Darüber hinaus werden Microgreens meist nicht gekocht, sondern roh verzehrt. Ihre wertvollen Nährstoffe werden also in vielen Fällen nicht durch Erhitzen zerstört und landen damit knackfrisch und bestens erhalten auf deinem Teller.</p>
<h2><strong>Warum man Microgreens selber anbauen und anziehen sollte</strong></h2>
<p>Ganz einfach gesagt: Weil es unglaublich viele Vorteile mit sich bringt! Beispielsweise lassen sich Microgreens das ganze Jahr lang anziehen. Das macht dich unabhängig von der Witterung draußen und ermöglicht dir jederzeit eine gesunde Nährstoffversorgung. Selbst dann, wenn deine Gemüse- und Hochbeete draußen gerade unter einer dicken Schneedecke schlummern!</p>
<p>Zu Hause und selbst gezogen, bringt das Mikrogrün außerdem den Vorteil mit sich, dass du ganz genau weißt, wie und aus welchem Saatgut deine Microgreens heranwachsen. Und: Du kannst aus einer riesigen Vielfalt verschiedener Arten und Sorten wählen und unter all den vielen Microgreens die finden, die am besten zu dir und deinen Lieblingsgerichten passen – und bist dabei nicht auf die Sorten beschränkt, die vorgezogen im Handel angeboten werden.</p>
<p>Wer Microgreens mit Keimsprossen vergleicht, wird außerdem feststellen, dass Microgreens üblicherweise deutlich unkomplizierter in der Handhabung sind. Weil Keimsprossen in Wasser wachsen, sollten sie nämlich meist mehrfach täglich gespült werden. Bei Microgreens kannst du dir diesen Aufwand in der Regel sparen: Denn die werden für gewöhnlich in Erde oder einem anderen Substrat gezogen. Auch das Risiko einer möglichen Belastung mit Keimen gilt – gerade vor diesem Hintergrund – bei Microgreens als geringer, verglichen zu Keimsprossen.</p>
<p>Darüber hinaus lassen sich Microgreens ohne jedwede Vorerfahrung in Sachen Gärtnern ziehen und nehmen außerdem so wenig Raum ein, dass sich in wirklich jedem Haushalt ein Plätzchen für sie finden dürfte – nicht umsonst erfreuen sich Microgreens auch und vor allem im Bereich des Urban Gardening riesiger Beliebtheit und kommen dabei sogar in Wohnungen ganz groß raus, die über keinen Balkon verfügen.</p>
<p>Und nicht zuletzt sind Microgreens eine tolle Möglichkeit, auch Kinder ans Gärtnern heranzuführen: In der kurzen Zeit, die bis zur Ernte vergeht, kann man dem Mikrogrün quasi täglich beim Wachsen zuschauen und gespannt verfolgen, wie es jeden Tag ein wenig größer wird.</p>
<p>Jede Menge gute Gründe also, es einmal selbst mit der Anzucht von Microgreens zu versuchen!</p>
<h3><strong>Welche Pflanzen eignen sich als Microgreens?</strong></h3>
<p>Grundsätzlich können Microgreens von zahlreichen Gemüsepflanzen, Kräutern und vielen Getreiden verwendet werden – von Mangold bis Salat, von Basilikum und Fenchel bis hin zu Radieschen, Möhren oder Erbsen, Weizen und Amaranth. Und tatsächlich gibt es sogar solche, bei denen man es auf den ersten Blick vielleicht gar nicht denken mag: Sonnenblumen, zum Beispiel.</p>
<p>Nicht für die Anzucht als Microgreens geeignet sind dagegen die sogenannten Nachtschattengewächse – wie Tomaten, Kartoffeln, Auberginen und Co. Wegen des darin enthaltenen Solanins ist das Mikrogrün aus solchen Pflanzen generell ungenießbar und nicht zum Verzehr geeignet.</p>
<h3><strong>Wie werden Microgreens angebaut?</strong></h3>
<p>Der Anbau von Microgreens ist denkbar einfach: Neben professionellen Anzuchtsets eignet sich dafür nahezu jede Schale, die du in deinem Haushalt findest und die dir ausreichend Platz bietet, um sie ein paar Zentimeter hoch mit Anzuchterde zu befüllen.</p>
<div id="attachment_3305" style="width: 2410px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3305" class="size-full wp-image-3305" src="https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-in-Kunststoff-Tray.jpeg" alt="Microgreens selber anbauen" width="2400" height="1802" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-in-Kunststoff-Tray.jpeg 2400w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-in-Kunststoff-Tray-300x225.jpeg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-in-Kunststoff-Tray-1024x769.jpeg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-in-Kunststoff-Tray-768x577.jpeg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-in-Kunststoff-Tray-1536x1153.jpeg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-in-Kunststoff-Tray-2048x1538.jpeg 2048w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-in-Kunststoff-Tray-350x263.jpeg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-in-Kunststoff-Tray-680x511.jpeg 680w" sizes="(max-width: 2400px) 100vw, 2400px" /><p id="caption-attachment-3305" class="wp-caption-text">Im professionellen Umfeld werden Microgreens oftmals in großen und unschönen Kunststoff-Behältern angebaut. Das ist zwar nicht besonders nachhaltig, aber kostengünstig und effizient.</p></div>
<p>Dazu benötigst du natürlich auch das richtige Saatgut – im Optimalfall Bio-Saatgut und solches, das speziell für die Anzucht von Keimsprossen oder Microgreens gedacht ist, wie etwa unsere SaatPur BIO Keimsaat, die du in zahlreichen tollen Varianten im Shop findest, darunter etwa Sorten wie unsere „BIO-Keimsprossen Senf Black Mustard“ oder die „BIO-Keimsprossen Radies Red Hurricane“.</p>
<p>Ein gewichtiger Unterschied bei der Aussaat von Microgreens und der von Pflanzen, die du als ausgewachsenes Gemüse verzehren möchtest, ist außerdem der, dass die Keimsaat für deine Microgreens viel dichter gesät wird: Da du die Pflanzen später nicht vereinzeln und umpflanzen, sondern sie im Jungstadium ernten und dabei natürlich einen besonders hohen Ertrag erzielen möchtest, gelten die üblichen Abstände, wie du sie vielleicht von Gemüsepflanzen kennst, bei Keimsaat für Microgreens nicht: Stattdessen wird das Saatgut eher dicht gesetzt, damit aus deinem Substrat auch möglichst viele kleine Microgreens wachsen.</p>
<p>In manchen Fällen sollten die Samen vor der Aussaat außerdem eingeweicht werden – also immer genau auf die Angaben auf den Saat-Tütchen achten.</p>
<p>Nach der Aussaat solltest du dein Saatgut leicht andrücken und anschließend vorsichtig gießen: Am besten greifst du hier zu einer Sprühflasche, mit der du Keimsaat und Substrat befeuchtest – mit einer Gießkanne würdest du dein Saatgut sonst unter Umständen wegschwemmen, außerdem sollte die Erde nicht völlig durchnässt, sondern nur gut befeuchtet werden, damit du keinen Schimmel riskierst.</p>
<p>Je nachdem, ob du es bei der Keimsaat für deine Microgreens mit <strong>Dunkelkeimern</strong> oder <strong>Lichtkeimern</strong> zu tun hast – also Pflanzen, die im Dunkeln oder im Hellen keimen –, kommt deine Schale mit Samen bis zum Keimen nun entweder an einen hellen Ort oder aber ins Dunkle. Alternativ kannst du bei Dunkelkeimern die Keimsaat auch mit ein wenig Erde bedecken oder über deine Pflanzschale eine weitere stellen, in der du vielleicht eine andere Sorte Microgreens ziehst.</p>
<h3><strong>Wie wachsen Microgreens am besten?</strong></h3>
<p>Entscheidend für das optimale Wachstum deiner Microgreens sind neben der Qualität deiner Keimsaat auch eine gute Erde und vor allem: die richtigen Lichtverhältnisse, die passende Temperatur und ausreichend Feuchtigkeit. Achte also bei der Anzucht deiner Microgreens genau auf die<strong> Angaben auf den Saat-Tütchen</strong>. Manche haben spezielle <strong>Bedürfnisse</strong> und keimen nur bei bestimmten <strong>Temperaturen</strong>.</p>
<p>Auch und gerade in Sachen <strong>Feuchtigkeit</strong> gilt es außerdem, das richtige Maß zu finden, in dem deine Keimsaat optimal keimen kann und deine Microgreens perfekt gedeihen können: Die Erde sollte nicht austrocknen – „ertränken“ solltest du Keimsaat und Microgreens aber auch auf keinen Fall. Falls du die Schale mit deiner Keimsaat bei Dunkelkeimern mit einem anderen Gefäß bedeckt haben solltest, ist es außerdem wichtig, sie regelmäßig zu lüften – also ein- bis zweimal pro Tag die obere Schale zu entfernen. Das beugt auch einem möglichen Befall mit Schimmel vor.</p>
<p>Generell gilt: Solltest du in einer deiner Microgreens-Schalen Schimmel entdecken oder einen unangenehmen Geruch feststellen, lieber keine Experimente machen, die dir den Magen verderben könnten, und stattdessen lieber noch einmal von vorn anfangen.</p>
<h3>Wann werden Microgreens geerntet?</h3>
<p>Sobald sich die Keime deiner Microgreens entwickelt haben und über der Erde wachsen, kannst du die Abdeckung der Schale dann dauerhaft entfernen. Jetzt heißt es: weiterhin feucht halten – und abwarten, bis du in wenigen Tagen deine ersten, schmackhaften Microgreens ernten darfst! Der Erntezeitpunkt kann dabei bereits wenige Tage nach der Aussaat liegen oder mehrere Wochen in der Zukunft &#8211; je nach Art (Licht oder Dunkelkeimer), Anbaumethode, Anbaubedingungen und natürlich der verwendeten Microgreen-Sorte.</p>
<div id="attachment_3306" style="width: 2410px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3306" class="size-full wp-image-3306" src="https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-ernten.jpeg" alt="Microgreens ernten" width="2400" height="1600" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-ernten.jpeg 2400w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-ernten-300x200.jpeg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-ernten-1024x683.jpeg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-ernten-768x512.jpeg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-ernten-1536x1024.jpeg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-ernten-2048x1365.jpeg 2048w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-ernten-900x600.jpeg 900w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-ernten-350x233.jpeg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/06/Microgreens-ernten-680x453.jpeg 680w" sizes="(max-width: 2400px) 100vw, 2400px" /><p id="caption-attachment-3306" class="wp-caption-text">Microgreens ernten ist nicht weiter kompliziert. Man nehme: Eine scharfe schere und etwas Geschick, um die jungen Sprossen direkt über dem Anzuchtsubstrat abzuschneiden</p></div>
<p>In den meisten Fällen &#8211; oder eher gesagt: bei den meisten Sorten &#8211; kann die <strong>Ernte aber bereits 7 bis 14 Tage nach Aussaat</strong> beginnen. In diesem Zeitraum entwickeln die meisten Sorten bereits kräftige Keimblätter, die bei richtiger Belichtung und Temperatur schon 4-7 cm nach oben gewachsen sind und dann einfach mit einer sauberen und keimfreien Schere direkt über dem Erdsubstrat abgeschnitten werden können. Alternativ kann man Microgreens natürlich auch mit einem scharfen Messer ernten.</p>
<h3><strong>Welche Microgreens sind am beliebtesten?</strong></h3>
<p>Obwohl es inzwischen eine unglaublich riesige <strong>Vielfalt</strong> an <strong>Keimsaat</strong> für <strong>Keimsprossen</strong> und <strong>Mikrogrün</strong> gibt, haben sich mit der Zeit doch einige besonders beliebte Microgreens etabliert. Manche etwa haben besonders breite Verwendungsmöglichkeiten, andere einen ganzen speziellen Geschmack oder wachsen extrem schnell. Kresse beispielsweise – wie du sie etwa aus unserer SaatPur BIO Keimsaat „BIO-Keimsprossen Kresse“ ziehen kannst – gehört zweifelsohne noch immer zu den ganz großen Klassikern auf heimischen Fensterbänken.</p>
<p>Aber auch zahlreiche andere Microgreens erfreuen sich großer Beliebtheit: So beispielsweise Radieschen und Senf, die – je nach Sorte – unterschiedlich viel Schärfe in die Küche bringen, oder auch Brokkoli, der mit seinem hohen Nährstoffgehalt als eines der gesündesten Microgreens überhaupt gilt. Auch Sonnenblumen, die mit ihrem leicht nussigen Geschmack vielen Gerichten eine ganz besondere Note verleihen, gehören bei vielen Hobby-Gärtnern zum Standard-Sortiment, ebenso wie manche Kohlsorten und Microgreens aus Kräutern.</p>
<h3><strong>Welche Microgreens sind die besten für Anfänger?</strong></h3>
<p>Das Erfreuliche an Microgreens: Man braucht weder einen grünen Daumen noch Erfahrung im Gärtnern, um erfolgreich seine eigenen Microgreens zu ziehen. Dennoch gibt es einige Arten von Microgreens, die etwas kniffliger in der Anzucht sind als andere. Manche benötigen mit bis zu drei Wochen besonders lange bis zur Ernte, andere reagieren empfindlich, wenn sie nicht unter optimalen Licht- und Temperaturverhältnissen wachsen, oder müssen – so etwa im Fall von Hülsenfrüchten – erst eingeweicht werden, bevor es an die Anzucht gehen kann.</p>
<p>Wer sich als <strong>Einsteiger an Microgreens</strong> versuchen möchte, ist deshalb gut bedient mit Arten, die besonders schnell wachsen und auch kleinere Fehler beim Anbau verzeihen: Gut geeignete Microgreens für Anfänger sind vor diesem Hintergrund etwa Radieschen, die mit etwas Glück schon nach etwa einer Woche geerntet werden können, wie etwa unsere Sorte „BIO-Keimsprossen Radies Red Hurricane“, oder auch Kresse, die oft bereits nach noch kürzerer Zeit knackfrisch auf den Teller wandern darf – wie beispielsweise unsere Sorte „BIO-Keimsprossen Kresse“.</p>
<p>Auch bei Brokkoli darfst du dich in der Regel schon nach zehn Tagen – manchmal sogar schneller – über leckere frische Microgreens freuen – wer als Einsteiger mit Microgreens loslegt, muss also auch hier nicht lange auf rundum gesundes Mikrogrün frisch von der eigenen Fensterbank warten!</p>
<h3>Fazit: Microgreens &#8211; Superfood für 365 Tage im Jahr!</h3>
<p>Ganz klar: Mit dem Einstieg in die Welt der Microgreens entdeckst du nicht nur eine dekorative und aromatische Möglichkeit, deine alltäglichen Gerichte mit dem gewissen Etwas aufzuwerten, sondern erhältst auch ein absolutes und <strong>nährstoffreiches Superfood</strong>, das du mit dem passenden Zubehör für die Anzucht von Microgreens quasi<strong> 365 Tage im Jahr anbauen</strong> kannst! Wenn das mal nicht nachhaltig ist.</p>
<p>Und? Haben wir auch bei dir die Lust geweckt, deinen Lieblingsgerichten mit Microgreens eine ganz neue Geschmacksvielfalt zu verleihen? Wir wünschen dir viel Spaß und Erfolg beim Einstieg in die gesunde, bunte Welt der Microgreens!</p>
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		<title>Gemüse vorziehen: Anleitung für Anfänger und Selbstversorger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Miorto]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2022 21:31:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[Anzucht]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[vorziehen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du hast dich bislang noch nicht getraut, Gemüsepflanzen aus Saatgut vorzuziehen? Oder du startest gerade in die Selbstversorgung und bist dir unsicher, ob du deine Pflanzen nicht doch besser im...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://miorto.com/gemuese-vorziehen-anleitung/">Gemüse vorziehen: Anleitung für Anfänger und Selbstversorger</a> erschien zuerst auf <a href="https://miorto.com">miorto.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast dich bislang noch nicht getraut, <strong>Gemüsepflanzen aus Saatgut vorzuziehen</strong>? Oder du startest gerade in die <a href="https://miorto.com/selbstversorgung-anleitung/">Selbstversorgung</a> und bist dir unsicher, ob du deine Pflanzen nicht doch besser im Fachhandel kaufen solltest? – Keine Grund für Kopfzerbrechen! Mit unseren<strong> Tipps zum Gemüse selber vorziehen</strong> funktioniert die <strong>Anzucht</strong> deiner eigenen Gemüsepflanzen nicht nur ganz einfach, sie bietet dir auch eine prima Möglichkeit, schon drinnen mit dem Gärtnern loszulegen, wenn es draußen für dein junges Gemüse noch zu kalt ist! Wir haben für dich alles Wichtige zusammengefasst, was du rund um die Aussaat und das <strong>Aufziehen gesunder Gemüsepflanzen</strong> für die Selbstversorgung wissen musst. Und natürlich haben wir für dich in unseren besten Tipps zusammengefasst, wie du dein Gemüse vorziehen solltest.</p>
<h2>Gemüse für die Selbstversorgung vorziehen: wenig Mühe, viele Vorteile!</h2>
<p>Schon klar: Gemüsepflanzen selbst vorzuziehen ist bei der Selbstversorgung kein Muss – natürlich kannst du auch einfach in den Fachhandel gehen und dir dort Jungpflanzen besorgen, die du dann zum passenden Zeitpunkt ins Beet, Hochbeet oder deine Töpfe setzt. Und manche Pflanzen eignen sich ohnehin viel besser für die Direktaussaat draußen. Aber: Gemüsepflanzen selbst vorzuziehen hat einfach so viele Vorteile, dass du es unbedingt einmal ausprobieren solltest!</p>
<h3>1. Vorteil: Gemüse vorziehen verschafft deinen Pflanzen einen riesigen Start-Vorsprung!</h3>
<p>Warum es sich in vielen Fällen eher empfiehlt, anstelle der <strong>Direktaussaat</strong> <strong>Jungpflanzen</strong> ins Beet zu setzen, ist relativ einfach zu erklären: Schließlich braucht jede Gemüsepflanze nicht nur eine gewisse Zeit, bevor sie die erste Ernte hervorbringt, sondern auch die passenden Bedingungen. Gerade bei <strong>frostempfindlichen Pflänzchen</strong> passt das aber nicht zusammen: Auberginen etwa bringen in der Regel erst im Juli oder August Früchte hervor – auch wenn sie bereits im Februar vorgezogen wurden. Dürften sie mit dem Keimen erst loslegen, wenn die Bedingungen im Freiland dafür passend sind, würden sie im Herbst von den ersten <strong>Frösten</strong> kalt erwischt – und die Ernte wäre wohl dahin.<br />
Indem du statt der Direktaussaat im Freiland Jungpflanzen setzt, kannst du also früher ernten, erzielst mehr Ertrag und hast noch dazu Pflanzen, die hoffentlich stark genug sind, um auch den ein oder anderen Schneckenangriff wegzustecken: optimal also für die <strong>Selbstversorgung</strong>!</p>
<h3>2. Vorteil: Wenn es draußen noch zu kalt ist, kannst du trotzdem schon mit der Selbstversorgung loslegen</h3>
<p>Erst in frostfreien Zeiten mit der Selbstversorgung starten, obwohl du schon seit dem Winter fleißig Ausschau nach den besten Gemüsesorten hältst? Nicht, wenn du deine Gemüsepflanzen selber vorziehst! Schon früh im Jahr mit der Aussaat deiner jungen Pflanzen loszulegen, bietet dir den Vorteil, dass du nicht untätig herumsitzen und auf wärmere Tage hoffen musst, bis du endlich mit dem Gärtnern anfangen kannst. Während andere noch auf die ersten Sonnenstrahlen warten, guckst du nämlich schon deinem jungen Gemüse beim Wachsen zu – und holst dir den Frühling einfach ins Wohnzimmer!</p>
<h3>3. Vorteil: Gemüse Vorziehen schafft Unabhängigkeit: Du entscheidest, was und wann du säst!</h3>
<p>Wochenlang hast du überlegt, welche Gemüsesorten für die Selbstversorgung du im Laufe des Jahres ernten möchtest – und dann findest du im Gartenhandel um die Ecke nicht die Hälfte der gewünschten Gemüsesorten als Jungpflanzen? Wenn du selbst vorziehst, kann dir so etwas nicht passieren – beim Aussuchen von Saatgut für die Selbstversorgung wirst du garantiert auf so viele Sorten stoßen, dass du in jedem Fall das Passende entdeckst. Noch dazu bist du, wenn du selbst vorziehst, ganz genau darüber informiert, woher deine Pflänzchen kommen und wie sie aufgezogen wurden. Sogar den Zeitpunkt der Ernte bestimmst du (bis zu einem gewissen Grad) selbst: Wenn du weißt, dass du im Juli in Urlaub fährst, kannst du durch den passenden Aussaatzeitpunkt oder die Wahl einer bestimmten Sorte mit etwas Glück beeinflussen, ob die Ernte eher etwas früher oder ein wenig später ansteht.</p>
<h3>4. Vorteil: Vorziehen kann bei der Selbstversorgung bares Geld sparen</h3>
<p>Auf die paar Cent kommt es doch nicht an? Vielleicht nicht unbedingt. Wenn du dir ausrechnest, dass du aus einem einzelnen Samentütchen oft zig oder Hunderte Gemüsepflanzen ziehen kannst, und dir überlegst, was dich die einzelnen Jungpflanzen kosten, liegt der Vorteil dennoch klar auf der Hand: Vorziehen ist in der Regel die eindeutig preisgünstigere Variante!</p>
<h2>Welche Gemüsepflanzen sollte man überhaupt vorziehen – und welche lieber nicht?</h2>
<p>Vorziehen ließen sich theoretisch wohl alle Gemüse – allerdings macht es bei den einen mehr, bei den anderen kaum Sinn. Letzteres betrifft zum einen Pflanzen, die sich so spielend leicht per Direktaussaat ziehen lassen, dass das Vorziehen einfach nicht nötig ist: Spinat zum Beispiel wächst so schnell und keimt so problemlos, dass kaum etwas dafür spricht, dir damit die Fensterbank vollzustellen. Auch Salat kannst du in vielen Fällen völlig unkompliziert direkt im Freiland aussäen.</p>
<div id="attachment_3074" style="width: 2010px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3074" class="wp-image-3074 size-full" src="https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Salat-Einsteiger-Hochbeet.jpg" alt="Salat als Gemüse für Einsteiger" width="2000" height="800" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Salat-Einsteiger-Hochbeet.jpg 2000w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Salat-Einsteiger-Hochbeet-300x120.jpg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Salat-Einsteiger-Hochbeet-1024x410.jpg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Salat-Einsteiger-Hochbeet-768x307.jpg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Salat-Einsteiger-Hochbeet-1536x614.jpg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Salat-Einsteiger-Hochbeet-350x140.jpg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Salat-Einsteiger-Hochbeet-680x272.jpg 680w" sizes="(max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><p id="caption-attachment-3074" class="wp-caption-text">Salat kannst du in den meisten Fällen direkt im Freiland oder im Hochbeet aussähen. Im Hochbeet kannst du Salat am besten anbauen, weil die indirekte Wärme das Wachstum der Salatpflanzen beschleunigt. Gemüse vorziehen kannst du natürlich auch direkt im Hochbeet.</p></div>
<p>Und dann gibt es noch die Kandidaten, bei denen das Vorziehen einfach nicht so gut funktioniert: Das betrifft in allererster Linie Wurzelgemüse wie beispielsweise Radieschen oder Karotten. Die keimen zwar auch drinnen – allerdings können sie empfindlich reagieren, wenn du sie aus einer Saatschale heraus vereinzeln möchtest.<br />
Für eine riesige Anzahl von Gemüsepflanzen von Tomaten über Zucchini bis hin zu Sellerie, Chili oder diverse Kohlarten gilt dagegen: vorziehen – prima Idee!</p>
<h3>Gemüse selber vorziehen: Das geht nicht nur im Frühjahr!</h3>
<p>Schon klar: Klassischerweise sind vor allem der März und auch der April Monate, in denen sich bei fleißigen Gemüsegärtnern die Fensterbänke zusehends mit Töpfen oder Saatschalen für Gemüsearten wie beispielsweise Gurken, Kürbisse oder Melonen für die Selbstversorgung füllen.<br />
Das heißt aber nicht, dass du beim Vorziehen deiner Gemüsepflanzen auf diese beiden Monate im Jahr beschränkt bist: Bei Pflanzen, die etwas länger brauchen – wie Auberginen oder Paprika – kann der Startschuss fürs Vorziehen auch schon deutlich früher liegen. Und selbst im Sommer kannst du vorziehen – nämlich Wintergemüse, das du dann später ins Beet setzt, wenn die anderen Pflanzen abgeerntet sind. Um den optimalen Zeitpunkt zu bestimmten, orientiere dich am besten an den Angaben auf den jeweiligen Saattütchen.</p>
<div id="attachment_3162" style="width: 2210px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://miorto.com/product/spinat-palco-bio-saatgut/"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3162" class="size-full wp-image-3162" src="https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Spinat-anziehen.jpg" alt="Spinat anziehen" width="2200" height="1379" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Spinat-anziehen.jpg 2200w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Spinat-anziehen-300x188.jpg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Spinat-anziehen-1024x642.jpg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Spinat-anziehen-768x481.jpg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Spinat-anziehen-1536x963.jpg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Spinat-anziehen-2048x1284.jpg 2048w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Spinat-anziehen-350x219.jpg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Spinat-anziehen-680x426.jpg 680w" sizes="(max-width: 2200px) 100vw, 2200px" /></a><p id="caption-attachment-3162" class="wp-caption-text">Auf den meisten Saatgut-Packungen lässt sich nachlesen, wann die Saat ausgebracht werden kann. Unser Bio-Spinat Palco kann von Februar bis Mai und August bis Oktober ausgesät werden</p></div>
<p>Wirf doch auch einen Blick auf unser Bio-Saatgut von SaatPur. Neben Bio-Gemüsesaat findest du in unserem<a href="https://miorto.com/shop/"> Shop auch Kräuter-Saatgut und Microgreens</a>.</p>
<h3>Alles, was du zum Vorziehen brauchst: Erde, Saatgut, Gefäße</h3>
<p>Keine Frage: Ohne das passende Saatgut geht gar nichts – das bekommst du online oder im Fachgeschäft, vielleicht auch von Freunden oder Nachbarn, die dich für den Start mit ersten Samen ihrer Lieblings-Gemüsesorten versorgen. Generell ist es natürlich auch möglich, Saatgut selbst zu gewinnen. Dabei solltest du aber nicht irgendwelche Früchte verwenden, sondern sicher sein, dass sie aus samenfestem Saatgut stammen – weil andernfalls nicht abzusehen ist, welche Ergebnisse du erzielen wirst.</p>
<p>Um sich gut entwickeln zu können, ist für dein Saatgut außerdem die richtige Erde von Bedeutung. Viele Anfänger in Sachen Selbstversorgung fragen sich dabei, ob es wirklich nötig ist, für das Vorziehen sogenannte Anzuchterde zu verwenden. Die Antwort: Auch in normaler Blumen- oder Gartenerde werden viele Samen erst einmal keimen – ob sie darin anschließend gut wachsen, ist aber eher ein Glücksspiel. Oft ist normale Erde nicht so schön locker wie Anzuchterde, was den Keimlingen den Start erschweren kann, zusätzlich reduzierst du mit einer sterilen Anzuchterde das Risiko, Krankheiten oder Schädlinge in deine Aussaatgefäße einzuschleppen.</p>
<div id="attachment_3163" style="width: 2010px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3163" class="size-full wp-image-3163" src="https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Anzucht-Schale.jpg" alt="Anzucht Schale" width="2000" height="1131" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Anzucht-Schale.jpg 2000w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Anzucht-Schale-300x170.jpg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Anzucht-Schale-1024x579.jpg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Anzucht-Schale-768x434.jpg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Anzucht-Schale-1536x869.jpg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Anzucht-Schale-350x198.jpg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Anzucht-Schale-680x385.jpg 680w" sizes="(max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /><p id="caption-attachment-3163" class="wp-caption-text">Anzuchtschalen eignen sich hervorragend dafür, das eigene Gemüse vorzuziehen</p></div>
<p>Weil in normaler Blumenerde in der Regel mehr Nährstoffe enthalten sind als in Aussaaterde, kann es bei der falschen Erde außerdem passieren, dass die Keime extrem schnell, dafür aber nur ganz schmächtig wachsen.</p>
<p>Und die Gefäße? Hier hast du die Qual der Wahl. Du kannst beispielsweise zu speziellen Anzuchtplatten oder zu normalen Töpfen oder Pflanzschalen greifen oder stattdessen vorhandene Gefäße oder Materialien verwenden: Auch Eierkartons können prima fürs Säen verwendet werden, und selbst aus Toilettenpapierrollen oder alten Zeitungen kannst du dir kleine Anzuchttöpfchen basteln. Auch unzählige andere Behältnisse, die du aufbewahrst – wie die Schalen von Pudding, Quark oder Joghurt – kannst du theoretisch für die Anzucht verwenden: Dann aber sehr gut aufpassen, dass keine Staunässe entsteht oder, noch besser, unten ein Loch für den Abfluss schaffen und alle Schälchen vorher gut reinigen.</p>
<div id="attachment_3164" style="width: 2410px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3164" class="size-full wp-image-3164" src="https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Klorollen-Gemuese-vorziehen.jpeg" alt="Gemüse vorziehen in Klorollen" width="2400" height="1600" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Klorollen-Gemuese-vorziehen.jpeg 2400w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Klorollen-Gemuese-vorziehen-300x200.jpeg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Klorollen-Gemuese-vorziehen-1024x683.jpeg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Klorollen-Gemuese-vorziehen-768x512.jpeg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Klorollen-Gemuese-vorziehen-1536x1024.jpeg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Klorollen-Gemuese-vorziehen-2048x1365.jpeg 2048w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Klorollen-Gemuese-vorziehen-900x600.jpeg 900w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Klorollen-Gemuese-vorziehen-350x233.jpeg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Klorollen-Gemuese-vorziehen-680x453.jpeg 680w" sizes="(max-width: 2400px) 100vw, 2400px" /><p id="caption-attachment-3164" class="wp-caption-text">Natürlich müssen es nicht immer nagelneue Anzuchtschalen sein. Auch mit ausgedienten Klorollen kannst du perfekt dein Gemüse vorziehen</p></div>
<h3>Aussaat deiner Gemüsepflanzen: Vorgehensweise, Saattiefe und -menge</h3>
<p>Hast du alle nötigen Utensilien bereitgestellt und ist der richtige Zeitpunkt für das Vorziehen gekommen, heißt es: loslegen!<br />
Hierfür ist es günstig, wenn du vor der Aussaat eine Vorstellung davon hast, wie viel Ernteertrag eine einzelne Pflanze bringt und wie viel davon du in einem bestimmten Zeitraum ernten willst: Denn falls dein Saatgut nicht zu alt ist und du ihm die passenden Bedingungen bietest, musst du dich darauf einstellen, dass ein großer Teil davon auch tatsächlich erfolgreich keimen und heranwachsen wird. Es macht also wenig Sinn, 200 Salatsamen auszubringen, wenn in deinem Haushalt nur zwei bis drei Salate pro Woche gegessen werden.</p>
<p>Neben der Menge des Saatguts ist außerdem wichtig, wie weit deine Samen in die Erde gehören – und ob überhaupt. Viele Salate beispielsweise sind Lichtkeimer und keimen nicht, wenn du das Saatgut eingräbst. Dunkelkeimer dagegen gehören unter die Erde – manchen reicht schon ein Zentimeter, andere benötigen deutlich mehr. Auch hier findest du die nötigen Angaben häufig auf deinen Saattütchen.</p>
<h3>Passender Standort für die Keimung und richtiges Gießen</h3>
<p>Alle Samen untergebracht? Dann heißt es jetzt: immer schön feucht halten und den passenden Standort für deine Pflanzgefäße finden. Beim Gießen solltest du vorsichtig vorgehen – also etwa mit einem feinen Brauseaufsatz oder einer Sprühflasche arbeiten, um die Erde nicht gleich wieder aufzuwühlen. Wenn du ein kleines Zimmergewächshaus hast, hält sich darin die Feuchtigkeit in der Regel noch besser. Eine einfache Methode, um die Erde feucht zu halten, so lange die Samen noch nicht gekeimt sind, ist es auch, bis zur Keimung ein wenig Frischhaltefolie über den Rand des Pflanzgefäßes zu spannen.</p>
<p>Neben ausreichend Feuchtigkeit brauchen die Samen deiner Gemüsepflanzen für die Selbstversorgung zum Keimen zusätzlich Wärme und Licht. Such dir also einen möglichst helles Plätzchen auf der Fensterbank für sie aus – im dunklen Keller wird es mit dem Keimen eher nichts werden.</p>
<h3>Vergeilung der Jungpflanzen vermeiden</h3>
<p>Endlich ist es soweit: Aus deinen Samen sprießen die ersten Keime – und fangen oft bald darauf an, relativ schnell an Größe zuzulegen. Das ist zwar gewollt, aber nur im richtigen Maß: Unter Umständen kann es passieren, dass deine Jungpflanzen viel zu schnell wachsen, wobei der Stängel eher dürr und schwächlich bleibt – und mit Pech so instabil wird, dass die kleinen Gemüsepflanzen plötzlich traurig im Topf liegen. Den Prozess, dass Keimlinge zu schnell zu hoch hinaus wollen, nennt man „Vergeilung“ – und die solltest du verhindern.</p>
<p>Ein Grund dafür können zu viele Nährstoffe sein – hier wären wir wieder bei einem guten Argument für Anzuchterde. In den meisten Fällen ist es aber ein unpassendes Zusammenspiel von Licht und Wärme, das daran schuld ist, wenn Pflanzen vergeilen: Was für das Keimen gilt – möglichst warm, möglichst hell –, gilt für das weitere Wachstum nicht in vollem Umfang. Licht ist weiterhin enorm wichtig, zu viele Wärme dagegen kann (wie fehlende Helligkeit) das Vergeilen fördern – deshalb solltest du nach dem Keimen einen zwar hellen aber kühleren Standort für deine Pflanzen wählen.<br />
Falls es aus irgendeinem Grund doch zum Vergeilen kommt, setzt du die Pflänzchen am besten um und dabei tiefer in die Erde – die Keimblätter müssen natürlich noch hinausschauen. Dann wachsen sie oft robuster weiter.</p>
<h3>Gemüsepflanzen pikieren – so klappt es!</h3>
<p>Hast du viele Samen in einem Pflanzgefäß gesät, ist der Zeitpunkt vorprogrammiert: Irgendwann wird es den Jungpflanzen dort zu eng. Damit sie sich gegenseitig nicht beim Wachsen behindern, solltest du sie deshalb zum richtigen Zeitpunkt pikieren, will heißen: Sie aus der Erde holen und in einzelne kleine Töpfe oder zum Beispiel auf eine <strong>Anzuchtplatte</strong> pflanzen.</p>
<div id="attachment_3166" style="width: 2210px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3166" class="size-full wp-image-3166" src="https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Anzuchtplatte-pikieren.jpeg" alt="Pikieren und in Anzuchtplatte pflanzen" width="2200" height="1717" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Anzuchtplatte-pikieren.jpeg 2200w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Anzuchtplatte-pikieren-300x234.jpeg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Anzuchtplatte-pikieren-1024x799.jpeg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Anzuchtplatte-pikieren-768x599.jpeg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Anzuchtplatte-pikieren-1536x1199.jpeg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Anzuchtplatte-pikieren-2048x1598.jpeg 2048w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Anzuchtplatte-pikieren-350x273.jpeg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Anzuchtplatte-pikieren-680x531.jpeg 680w" sizes="(max-width: 2200px) 100vw, 2200px" /><p id="caption-attachment-3166" class="wp-caption-text">Wenn deinen Sprösslingen der Platz in dem Anzuchtkasten ausgeht, kannst du sie pikieren (franz. für &#8222;ausstechen&#8220;) und dann zum Beispiel in eine geeignete Anzuchtplatte pflanzen. Dort können die Gemüse-Jungpflanzen einen Wurzelballen ausbilden und später in einen größeren Topf umgepflanzt werden</p></div>
<p>Der passende Moment dafür ist in der Regel dann gekommen, wenn die kleinen Pflänzchen neben den ersten beiden Keimblättern mindestens zwei weitere Blätter aufweisen. Hast du die künftigen Gefäße vorbereitet – am besten auch hier Anzuchterde verwenden – kannst du dich ans Werk machen.<br />
Dabei solltest du umsichtig vorgehen: Deine Pflanzen sind noch klein, du kannst sie also nicht einfach aus der Erde ziehen und hoffen, dass sie das unbeschadet überstehen. Stattdessen brauchst du das passende Werkzeug. Das muss nicht zwangsläufig ein professioneller Pikierstab sein: Ein dünner Bambusstab, ein Bleistift, ein Eis- oder Löffelstiel tun es auch.</p>
<p>Damit stichst du jetzt neben der kleinen Pflanze in die Erde – in etwas Abstand zu deiner Jungpflanze, schließlich willst du sie nicht verletzen –, sodass du mit deinem Stöckchen oder Pikierstab unterhalb des Wurzelbereichs landest. Vorsichtig lockern und dann das Pflänzchen von unten herausheben. Dabei nach Möglichkeit die Pflanze nur an den Blättern anfassen – den empfindlichen Stängel könntest du sonst leicht umknicken oder verletzen. Anschließend setzt du das kleine Pflänzchen in das neue Gefäß und arbeitest dich so Pflanze für Pflanze vor. Leicht andrücken, angießen – und schon haben deine Jungpflanzen wieder richtig viel Platz.</p>
<h3>Vor dem Auspflanzen ins Freie: Gönne deinen Gemüsepflänzchen etwas Eingewöhnungszeit!</h3>
<p>Endlich: Der richtige Zeitpunkt fürs Auspflanzen deiner jungen Gemüsepflänzchen ist da! Und jetzt? Einfach ins Beet mit den jungen Pflanzen? – Besser nicht: Denn im Freiland müssen sie mit völlig anderen Bedingungen zurechtkommen als hinter geschlossenen Fenstern – prasselnder Regen, heftige Mittagshitze, vielleicht sogar ein Sturm oder Schnecken, die an Blättern und Stängel zerren. Du gibst ihnen also besser ein paar Tage, um sich in die neue Situation einzufinden.<br />
Optimal ist es, wenn du dabei Schritt für Schritt vorgehst, von nur einigen wenigen Stunden in einem eher schattigen Eckchen hin zu längeren Phasen in immer sonnigeren Bereichen. Hast du das einige Tage gemacht, sind sie optimal auf das Leben in der freien Wildbahn vorbereitet.</p>
<h3>Ab ins Beet!</h3>
<p>Jetzt aber: Es ist soweit! Deine Pflanzen dürfen hinaus. Bereite ihnen ein schönes Plätzchen und achte dabei auf ihre Bedürfnisse. Mit der Wahl des richtigen Standorts, der passenden Erde und der richtigen Menge an Nährstoffen und Wasser schaffst du beim Auspflanzen die besten Voraussetzungen, damit deine selbst vorgezogenen Jungpflanzen für die Selbstversorgung in der Natur groß und stark werden und schon bald erste Früchte tragen!</p>
<p>Wir wünschen dir viel Erfolg bei deinen ersten Schritten in Sachen Vorziehen – und jede Menge Ernteertrag!</p>
<p>Du brauchst Unterstützung beim Einstieg in die Selbstversorgung? Dann wirf doch einen Blick auf unseren <a href="https://miorto.com/urban-farming-guide/">Urban Farming Guide</a> oder beschäftige dich mit unseren <a href="https://miorto.com/hochbeete/">edlen Design-Hochbeeten</a>, mit denen du als Anfänger optimal auf ein Einstieg in die Selbstversorgung vorbereitet bist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://miorto.com/gemuese-vorziehen-anleitung/">Gemüse vorziehen: Anleitung für Anfänger und Selbstversorger</a> erschien zuerst auf <a href="https://miorto.com">miorto.com</a>.</p>
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		<title>Selbstversorgung aus dem Garten: Anleitung für Einsteiger</title>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2022 22:21:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Thema Selbstversorgung ist in aller Munde – und das nicht erst, seit uns im Supermarkt immer wieder leere Regale entgegen gähnen und zahlreiche Waren teurer werden. Denn obwohl das...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://miorto.com/selbstversorgung-anleitung/">Selbstversorgung aus dem Garten: Anleitung für Einsteiger</a> erschien zuerst auf <a href="https://miorto.com">miorto.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema <strong>Selbstversorgung</strong> ist in aller Munde – und das nicht erst, seit uns im Supermarkt immer wieder leere Regale entgegen gähnen und zahlreiche Waren teurer werden. Denn obwohl das Erzeugen von eigenem Gemüse, Obst oder anderen Produkten Unabhängigkeit schafft und bares Geld sparen kann, ist Selbstversorgung noch viel mehr als das: Gemüse selbst anzubauen, seinen eigenen Salat zu ernten oder saftige Erdbeeren aus dem Beet gleich vor der Tür zu pflücken, schafft auch ganz viel Befriedigung. Und: Es macht unglaublich viel Spaß und bietet einen wertvollen Ausgleich für stressige Tage im (Home-) Office!</p>
<p>Du findest die Idee der Selbstversorgung total spannend, aber Gärtnern war für dich bislang ein Buch mit sieben Siegeln? Kein Problem! Wir verraten dir, wie der perfekte Einstieg in die Selbstversorgung gelingt!</p>
<h2><strong>Was ist Selbstversorgung überhaupt?</strong></h2>
<p>Die Bedeutung steckt schon im Begriff: <strong>Wir versorgen uns selbst</strong> – aber: mit was eigentlich? Fakt ist, Selbstversorgung kann vieles heißen und ganz unterschiedliche Ausmaße annehmen: Der eine möchte nur ein paar frische Kräuter von der Fensterbank genießen, der andere ist erst zufrieden, wenn im Keller Hunderte Gläser mit eingemachtem Gemüse lagern.</p>
<p>Wieder andere setzen auch in weiteren Bereichen auf Unabhängigkeit, zum Beispiel durch die artgerechte <strong>Haltung von Nutztieren</strong>, machen ihren eigenen Käse und noch vieles mehr. Besonders toll bei der Selbstversorgung: <strong>Du allein bestimmst, wie deine Produkte erzeugt werden</strong>.</p>
<p>Nichtsdestotrotz: Irgendetwas wird man immer von außen beziehen müssen – dein nächstes Handy wirst du dir kaum selbst zusammenbauen, und auch viele andere Alltagsgegenstände können wir nur kaum oder schwer selbst produzieren.</p>
<p>Der Anbau von Obst oder Gemüse gelingt dagegen jedem, der ein bisschen Zeit und Muße investiert – weshalb die allermeisten Selbstversorger zunächst mal auch genau da, nämlich mit dem <strong>Gemüseanbau</strong> im eigenen Garten, starten. Du fragst dich, welcher <strong>Grad an Selbstversorgung</strong> überhaupt praktikabel ist? Die Antwort bestimmst du selbst!</p>
<h2>So startest du in 7 Schritten mit der Selbstversorgung aus dem Garten</h2>
<h3><strong>#1 Vorstellung davon, was mit Selbstversorgung erreicht werden soll</strong></h3>
<p>Es gibt ein paar grundlegende Faktoren, die bei der Selbstversorgung entscheidend sind, vor allem: Raum, Zeit, deine eigenen Bedürfnisse – und natürlich Kenntnisse, die du entweder bereits hast oder dir mit der Zeit Stück für Stück zulegen solltest.</p>
<p>Bevor du mit dem Anbau von Gemüse oder Obst loslegst, solltest du dich deshalb fragen, was du eigentlich erreichen willst: Möchtest du nur dann und wann ein paar knackige Möhren ernten oder einen Salat fürs Abendessen aus dem Garten holen? Oder hast du mehr vor – also etwa, weite Teile deines Bedarfs selbst anzubauen, oder darf es vielleicht gleich die komplette Gemüse-Palette sein?</p>
<div id="attachment_2900" style="width: 2510px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2900" class="size-full wp-image-2900" src="https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Selbstversorgung-Obstbaeume.jpg" alt="Selbstversorgung mit Obstbäumen" width="2500" height="1000" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Selbstversorgung-Obstbaeume.jpg 2500w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Selbstversorgung-Obstbaeume-300x120.jpg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Selbstversorgung-Obstbaeume-1024x410.jpg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Selbstversorgung-Obstbaeume-768x307.jpg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Selbstversorgung-Obstbaeume-1536x614.jpg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Selbstversorgung-Obstbaeume-2048x819.jpg 2048w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Selbstversorgung-Obstbaeume-350x140.jpg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Selbstversorgung-Obstbaeume-680x272.jpg 680w" sizes="(max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /><p id="caption-attachment-2900" class="wp-caption-text">Wer mit der Selbstversorgung Erfolge einfahren will, kommt um die passenden Obstsorten langfristig nicht herum!</p></div>
<p>Wenn du weißt, was du willst, solltest du überlegen, inwieweit deine Wünsche zu deinen Möglichkeiten passen: Schon klar, ein paar Kräuter kannst du auch mit minimalem Zeitaufwand versorgen. Wer dagegen einen großen Gemüsegarten anlegen möchte, der die ganze Familie übers Jahr bringen soll, benötigt nicht nur einiges an Platz, sondern sollte auch Zeit und Lust haben, sich um seinen Garten zu kümmern: Beete müssen vorbereitet und angelegt, Saat gesät, Unkraut gejätet werden. Und auch, wenn das erledigt ist, wollen deine Pflanzen versorgt sein – zum Beispiel mit Wasser und Dünger.</p>
<p>Frag dich also zunächst einmal: Was willst du in Sachen Selbstversorgung erreichen? Was steht dir an Raum zur Verfügung? Wie viel Zeit willst/kannst du investieren? Was ist leistbar? Willst du in einem Hochbeet auf der Terrasse oder auf deinem Balkon Gemüse ziehen, oder möchtest du einen Freiland-Garten bepflanzen und pflegen?</p>
<h3><strong>#2 Planung der Selbstversorgung</strong></h3>
<p>Hast du erst mal eine grobe Vorstellung davon, wohin du mit der Selbstversorgung willst, kannst du konkretere Überlegungen anstellen. Das wäre dann auch ein guter Zeitpunkt, dir ein paar Grundkenntnisse zum Anbau von Gemüse zuzulegen – etwa dazu, wie groß die einzelnen Pflanzen werden, wie viel Platz und Sonne die Gemüsepflanzen benötigen und welcher Boden für Kräuter, Gemüse und Obst am besten ist.</p>
<p>Einen kleinen Überblick darüber findest du zum Beispiel in den folgenden Artikeln:</p>
<ul>
<li><a href="https://miorto.com/beliebtesten-obstsorten/">Die besten Obstsorten für den eigenen Garten</a></li>
<li><a href="https://miorto.com/besten-kraeuter-zum-grillen/">Beliebte Kräuter für die Küche und zum Grillen</a></li>
<li><a href="https://miorto.com/salat-im-hochbeet/">Salat im Hochbeet pflanzen? </a></li>
<li><a href="https://miorto.com/besten-gemuesesorten-hochbeet/">Die besten Gemüsesorten für das Hochbeet</a></li>
</ul>
<p>Keine Sorge, dafür musst du nicht gleich regalweise Bücher wälzen. Aber ein paar Grundinfos helfen dir dabei, Frustration zu vermeiden: Wenn du gern den Jahresbedarf an Kartoffeln und Zwiebeln für die ganze Familie ernten möchtest, aber nur ein paar Töpfe zur Verfügung hast, wird es schwierig. Wenn du dir kistenweise saftige Tomaten wünschst, aber kein sonniges Plätzchen für sie findest, auch. Und wenn du keine Vorstellung davon hast, wie viel Ernte eine einzelne Zucchini-Pflanze abwerfen kann, kann es dir leicht passieren, dass du den Jahresvorrat für die halbe Nachbarschaft gleich mitproduzierst.</p>
<p>Ein wenig Grundlagenwissen wäre also vor dem Start ganz hilfreich. Die wichtigsten Infos für den Start findest du in unserem <a href="https://miorto.com/urban-farming-guide/">Urban Farming Guide als praktisches eBook</a>.</p>
<p>Sind die Basiskenntnisse vorhanden, kannst du besser und genauer planen. Dafür ist es sinnvoll, ungefähr zu überschlagen, wie viel von einem bestimmten Gemüse du übers Jahr benötigst oder ernten möchtest – und wie viel davon die einzelnen Pflanzen an Ertrag bringen. Hilfreich ist bei der Planung außerdem, sich den eigenen Garten oder Balkon genau anzuschauen oder sich vielleicht sogar einen kleinen Garten- oder Beetplan anzulegen. Deine Gemüsebeete müssen nicht zwangsläufig auf einer einzigen Fläche liegen – vielleicht hast du auch viele kleinere, die du gern fürs Gemüse nutzen würdest?</p>
<p>Sieh dir die einzelnen Bereiche genau an: Wie viel Sonne kommt dort über den Tag an? Nur ganz wenige Stunden? Oder ist der Bereich vollsonnig? Überlege, welches Gemüse sich dort wohlfühlen könnte.</p>
<p>Auch der <strong>Zeitpunkt für das Anpflanzen</strong> muss natürlich zu deinen Plänen passen: Manche Pflanzen sind zum Beispiel frostempfindlich und sollten erst hinaus, wenn es draußen warm genug ist – Tomaten oder Zucchini gehören zum Beispiel dazu. Am besten orientierst du dich dabei an unserem <a href="https://miorto.com/product/urban-farming-guide/">Saisonkalender</a>.</p>
<h3><strong> #3 Grundlegende Vorbereitungen für die Selbstversorgung</strong></h3>
<p>Hast du einen konkreten Plan für deine Selbstversorgung geschmiedet und weißt schon genau, wo künftig was genau wachsen soll? Dann ist es Zeit, mit den Vorbereitungen zu starten!</p>
<p>Dazu gehört zum einen die richtige Ausrüstung: Falls du beispielsweise gerade erst in ein Haus mit Garten gezogen bist, solltest du dir die notwendigen Utensilien für den Gemüseanbau zulegen, also etwa Handschuhe und Werkzeuge, mit denen du umgraben oder beispielsweise Unkraut jäten kannst. Auch ein System für die Bewässerung ist sinnvoll, wenn du bei der Selbstversorgung größere Flächen versorgen möchtest.</p>
<p>Was genau du benötigst, kommt natürlich auch auf deine Bedürfnisse an – im Hochbeet etwa wirst du teilweise mit anderen Werkzeugen arbeiten als im normalen Gemüsebeet. Lass dich im Zweifel beraten und fang erst einmal mit einer kleinen Grundausstattung an. Aber da fehlt doch noch was, oder? Genau, deine Pflanzen!</p>
<p>Hier hast du ganz unterschiedliche Möglichkeiten: Viele Gemüsepflanzen können bei der Selbstversorgung zum Beispiel wunderbar direkt ins Beet gesät werden – Radieschen, Möhren und Spinat zum Beispiel. Andere werden üblicherweise vorgezogen und erst ins Beet gesetzt, wenn die Zeit dafür reif ist.</p>
<p>Ob du selbst vorziehen möchtest, oder dir die kleinen Gemüsepflanzen für deine Selbstversorgung lieber aus dem Fachhandel holst, bleibt natürlich dir überlassen – ebenso wie die Frage, woher du dein Saatgut beziehen möchtest.</p>
<p>Sicher ist, es gibt kaum etwas Schöneres, als zu sehen, wie aus winzigen Samen auf der Fensterbank im Frühjahr die ersten jungen Tomaten oder Zucchini sprießen, und ihnen dabei zuzuschauen, wie sie fleißig immer größer werden. Vielleicht probierst du es einfach mal aus!</p>
<p><strong>Tipp: mit anfängerfreundlichen Pflanzen starten</strong></p>
<p>Wer einmal mit dem Gartenvirus infiziert ist, will oft gleich am Anfang ganz hoch hinaus. Allerdings kann man sich dabei leicht übernehmen: Aus den paar Töpfchen auf der Fensterbank sprießen plötzlich unerwartet viele Pflanzen, und nach dem Vereinzeln – also dem Auseinandersetzen in verschiedene Töpfe – steht plötzlich das halbe Wohnzimmer voll… Noch dazu sind manche Pflanzen ganz schön eigensinnig, wenn es um ihre Bedürfnisse geht, und reagieren auf Fehler beim Gärtnern ziemlich beleidigt: zu viel oder zu wenig Wasser, unpassender Standort – und schon ist der Traum von der Ernte dahin.</p>
<div id="attachment_1728" style="width: 2510px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1728" class="size-full wp-image-1728" src="https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat.jpeg" alt="Spinat für Selbstversorgung" width="2500" height="1000" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat.jpeg 2500w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat-350x140.jpeg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat-680x272.jpeg 680w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat-300x120.jpeg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat-1024x410.jpeg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat-768x307.jpeg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat-1536x614.jpeg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat-2048x819.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /><p id="caption-attachment-1728" class="wp-caption-text">Es gibt durchaus anfängerfreundliche Gemüsesorten, die mit wenig Pflegeaufwand gute Erträge liefern. Spinat gehört sicherlich mit dazu!</p></div>
<p>Wenn du es dir leicht machen möchtest, solltest du deshalb in Betracht ziehen, in deiner ersten Saison vielleicht nur mit einer kleineren Auswahl Pflanzen loszulegen – und nicht gleich einen Gemüsegarten von 250 Quadratmetern anzulegen. Außerdem kann es für den Anfang einfacher sein, mit möglichst unkomplizierten Pflanzen loszulegen: Radieschen zum Beispiel gelingen eigentlich immer – und können in der Regel schon nach kurzer Zeit geerntet werden. Und auch viele andere Gemüsesorten verzeihen bereitwillig den einen oder anderen Anfängerfehler – optimal also für deinen Start in die Selbstversorgung!</p>
<h3><strong>#4 Starte mit der Selbstversorgung!</strong></h3>
<p>Dein Plan für die Selbstversorgung steht, Werkzeug, Saat und/oder Pflanzen stehen parat? Klasse! Dann kannst du jetzt loslegen!</p>
<p>Mit was du dabei anfängst, ist natürlich abhängig davon, zu welchem Zeitpunkt im Jahr du starten und in welchem Rahmen und Umfang du gärtnern möchtest: Wenn es nur ein paar Kräuter sein sollen, säst oder setzt du sie – passender Zeitpunkt vorausgesetzt – jetzt vielleicht in Töpfe, die du natürlich mit der richtigen Erde vorbereitest. Oder bei dir steht erst einmal das Vorziehen von Pflanzen auf der Fensterbank an. Ist es schon soweit, draußen zu säen oder zu pflanzen, wirst du dagegen vermutlich erst einmal zum Spaten greifen, schließlich kannst du deine Pflänzchen nicht einfach auf dem Rasen platzieren.</p>
<div id="attachment_2950" style="width: 1810px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2950" class="size-full wp-image-2950" src="https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Bodenvorbereitung-Hochbeet.jpg" alt="Bodenvorbereitung in der Selbstversorgung" width="1800" height="720" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Bodenvorbereitung-Hochbeet.jpg 1800w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Bodenvorbereitung-Hochbeet-300x120.jpg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Bodenvorbereitung-Hochbeet-1024x410.jpg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Bodenvorbereitung-Hochbeet-768x307.jpg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Bodenvorbereitung-Hochbeet-1536x614.jpg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Bodenvorbereitung-Hochbeet-350x140.jpg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Bodenvorbereitung-Hochbeet-680x272.jpg 680w" sizes="(max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /><p id="caption-attachment-2950" class="wp-caption-text">Selbstversorgung geht schon bei der Bodenvorbereitung los. Wenn du in einem Hochbeet anpflanzen willst, müssen Erdsubstrat und Bepflanzung gut aufeinander abgestimmt werden.</p></div>
<p>Die Beete, die du für deinen Einstieg in die Selbstversorgung geplant hast, sollten also erst einmal angelegt und vorbereitet werden, damit deine Pflanzen auch die optimalen Bedingungen zum Großwerden vorfinden. Umgraben, eventuell den Boden verbessern oder Dünger einbringen sind Arbeiten, die anstehen, bevor die Pflanzen in den Boden kommen. Natürlich sollte dort, wo du pflanzt, auch kein Unkraut stehen, das deine jungen Gemüsepflanzen ruckzuck überwuchern würde.</p>
<p>Falls du ein größeres Beet planst, solltest du auch an Wege zwischen den Reihen denken oder in der Breite so planen, dass du deine Pflanzen jederzeit ohne Probleme erreichst – sonst wird’s schwierig mit dem Jäten, Gießen und Ernten. Und übrigens: Falls du erst den ein oder anderen Baum fällen musst, bevor du dein Beet richtig vorbereiten kannst, solltest du hier sehr früh an den richtigen Zeitpunkt denken. Denn nicht zu jeder Jahreszeit dürfen Bäume gefällt werden, wie wir dir in unserem <a href="https://miorto.com/wann-hecke-schneiden/">Beitrag über den Schnitt von Heckenpflanzen und Bäumen</a> erklären.</p>
<p>An dieser Stelle in deiner Planung ist es übrigens auch der richtige Zeitpunkt, sich Gedanken darüber zu machen, wie du deine Pflanzen vor Schädlingen schützt – bevor du feststellst, dass sämtliche Schnecken aus der Nachbarschaft deine jungen Gemüsepflanzen offenbar als Einladung zum Dinner verstanden haben.</p>
<p>Alles vorbereitet, der Zeitpunkt ist perfekt? Dann los, und ab ins Beet oder in die Töpfe mit den jungen Pflänzchen!</p>
<h3><strong>#5 Gemüse, Obst, Kräuter und Co. richtig pflegen</strong></h3>
<div id="attachment_2926" style="width: 2510px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2926" class="wp-image-2926 size-full" src="https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Kraeuter-Gemuese-pflegen-1.jpg" alt="Kräuter und Gemüse müssen in der Selbstversorgung gepflegt werden" width="2500" height="1000" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Kraeuter-Gemuese-pflegen-1.jpg 2500w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Kraeuter-Gemuese-pflegen-1-300x120.jpg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Kraeuter-Gemuese-pflegen-1-1024x410.jpg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Kraeuter-Gemuese-pflegen-1-768x307.jpg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Kraeuter-Gemuese-pflegen-1-1536x614.jpg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Kraeuter-Gemuese-pflegen-1-2048x819.jpg 2048w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Kraeuter-Gemuese-pflegen-1-350x140.jpg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Kraeuter-Gemuese-pflegen-1-680x272.jpg 680w" sizes="(max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /><p id="caption-attachment-2926" class="wp-caption-text">Einpflanzen und warten? Leider müssen Kräuter, Salate und Gemüse für eine erfolgreiche Selbstversorgung auch gepflegt werden.</p></div>
<p>Alles in der Erde? Klasse! Und nun? Einfach warten, bis die Pflanzen reif zum Ernten sind? Eher nicht.</p>
<p>Es gibt zwar Pflanzen, die eher wenig Pflege benötigen – wie beispielsweise Kartoffeln. In der Regel aber werden deine Gemüsepflanzen durchaus regelmäßig Aufmerksamkeit brauchen – gerade im Hinblick auf die Versorgung mit Wasser und Nährstoffen. Auch auf Schädlinge oder Krankheiten solltest du deine Pflanzen regelmäßig untersuchen – Probleme, die du früh entdeckst, lassen sich auch im Garten am besten lösen.</p>
<h3><strong>#6 Schritt: Ernten und verarbeiten</strong></h3>
<p>Wenn du gut geplant und deinen Pflanzen die Aufmerksamkeit geschenkt hast, die sie benötigen, lassen die ersten Erfolge nicht lang auf sich warten: Radieschen etwa kannst du bereits nach wenigen Wochen ernten, auch Spinat und viele Salate belohnen dich recht schnell mit dem ersten Ertrag. Und dann? Ab auf den Teller und schmecken lassen, na klar!</p>
<p>Auch bei guter Planung wirst du aber bei vielen Pflanzen mit jede Menge Ernte auf einmal belohnt – das ist toll. Nur, so viel kann kein Mensch auf einmal essen, und viele <a href="https://miorto.com/beliebtesten-obstsorten/">beliebte Obstsorten</a> oder <a href="https://miorto.com/besten-gemuesesorten-hochbeet/">Gemüsesorten</a> vertragen es nicht besonders gut, noch längere Zeit nach der Reife am Baum/Busch oder im Boden zu bleiben – sei es, weil der Geschmack beeinträchtigt wird oder weil sich sonst Wespen oder Vögel deine halbe Ernte einverleiben. Wohin also mit der ganzen Erntepracht?</p>
<h3><strong>#7 Gemüse, Obst und Kräuter haltbar machen und richtig lagern</strong></h3>
<p>Klare Sache, es geht ans Eingemachte: Methoden wie Einkochen, Einfrieren, Fermentieren oder Dörren sind nicht nur prima geeignet, um deine Gemüse und dein Obst haltbar zu machen, wenn du mehr erntest, als du benötigst, sondern sorgen auch dafür, dass du selbst dann mit den entsprechenden Sorten versorgt bist, wenn sie gerade keine Saison haben. So wirst du durchs <strong>Haltbarmachen</strong> bzw. <strong>Konservieren</strong> bei der <strong>Selbstversorgung</strong> noch unabhängiger – du schlägst damit also gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe.</p>
<div id="attachment_2948" style="width: 2510px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2948" class="size-full wp-image-2948" src="https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Gemuese-haltbar-machen-Einmachglas.jpg" alt="Selbstversorgung haltbar machen" width="2500" height="1000" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Gemuese-haltbar-machen-Einmachglas.jpg 2500w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Gemuese-haltbar-machen-Einmachglas-300x120.jpg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Gemuese-haltbar-machen-Einmachglas-1024x410.jpg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Gemuese-haltbar-machen-Einmachglas-768x307.jpg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Gemuese-haltbar-machen-Einmachglas-1536x614.jpg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Gemuese-haltbar-machen-Einmachglas-2048x819.jpg 2048w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Gemuese-haltbar-machen-Einmachglas-350x140.jpg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Gemuese-haltbar-machen-Einmachglas-680x272.jpg 680w" sizes="(max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /><p id="caption-attachment-2948" class="wp-caption-text">Einmachgläser sind prädestiniert, um gewisse Obst- und Gemüsesorten in der Selbstversorgung haltbar zu machen. Perfekt funktioniert das beispielsweise mit Gurken, Zucchini, Tomaten, Paprika oder auch Kräutern.</p></div>
<p>Bevor du loslegst, solltest du dich allerdings auch beim Haltbarmachen und Einlagern von Gemüse mit den einzelnen Methoden gut vertraut machen – denn: Gute Vorbereitung und hygienisches Arbeiten sind wichtig, damit deine Vorräte auch wirklich haltbar bleiben und niemandem den Magen verderben.</p>
<h2><strong>Selbstversorgung im Winter? Kein Problem!</strong></h2>
<p>Die kalte Jahreszeit kommt mit großen Schritten? Du glaubst, mit der Selbstversorgung sei es nun vorerst vorbei? Weit gefehlt! Wenn du rechtzeitig losgelegt und Gemüse und Obst, das du im Herbst und Sommer geerntet hast, haltbar gemacht hast, kannst du jetzt von deinen Vorräten zehren. Und: Ganz viele köstliche Gemüsesorten sind nicht oder wenig empfindlich gegen Frost oder gedeihen sogar dann besonders gut, wenn es draußen richtig kalt wird – Grünkohl zum Beispiel fühlt sich auch bei Minusgraden pudelwohl, manche Gemüsesorten kannst du sogar im November noch aussäen.</p>
<p>Davon abgesehen gibt es jede Menge Aufgaben, die auch kurz vor oder im Winter im Garten noch anstehen können: Wenn es richtig eisig wird, kannst du deine Beete etwa mit einem warmen Vlies oder Folientunnel schützen, und auch frostempfindliche Töpfe freuen sich jetzt über eine schöne, warme Verpackung. Je nach Boden bietet es sich auch an, vor dem Winter die Beete zu lockern oder umzugraben. Und falls dir tatsächlich nichts mehr einfallen sollte, was noch zu erledigen ist, schmiedest du einfach schon mal Pläne für das nächste Jahr der Selbstversorgung mit dem eigenen Garten.</p>
<h2><strong>Neue Saison? Selbstversorgung neu überdenken</strong></h2>
<p>Vor oder <strong>zum Start der neuen Gartensaison</strong> ist ein prima Zeitpunkt, um die Planung für die Selbstversorgung noch einmal zu überdenken: Vielleicht reichen doch ein paar Zucchinipflanzen weniger, dafür ist die Spinaternte geringer ausgefallen, als du dir das vorgestellt hattest – und die Tomate ist an irgendeiner Krankheit dahingesiecht?</p>
<p>Kein Problem: Das Fantastische an der Selbstversorgung im Garten ist, dass du jede Saison neue Erfahrungen sammelst und dazulernst – und im nächsten Jahr die Uhren wieder auf Anfang gestellt werden! Also: Auf ins Gartenabenteuer! Wir wünschen dir viel Spaß und Erfolg bei deinem Einstieg in die Selbstversorgung!</p>
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		<title>Weizenknappheit durch Krieg in der Ukraine?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Miorto]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Mar 2022 12:50:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urban Gardening]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstversorgung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Krieg in der Ukraine ist nicht nur eine humanitäre Katastrophe. Auch die wirtschaftlichen und politischen Folgen sind längst nicht nur in Europa zu spüren. Auch wenn die Ukraine nicht...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://miorto.com/weizenknappheit-durch-krieg-in-der-ukraine/">Weizenknappheit durch Krieg in der Ukraine?</a> erschien zuerst auf <a href="https://miorto.com">miorto.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der <strong>Krieg in der Ukraine</strong> ist nicht nur eine humanitäre Katastrophe. Auch die wirtschaftlichen und politischen Folgen sind längst nicht nur in Europa zu spüren. Auch wenn die Ukraine nicht gerade für weltmarktführende Wirtschafts- und Industriezweige bekannt ist, hat das ackerreiche Land dennoch einige wichtige Exportschlager zu bieten, mit denen es sich einen Platz an der Spitze des Weltmarktes sichert. <strong>Weizen</strong>, <strong>Mais</strong>, <strong>Roggen, Hafer</strong> oder auch <strong>Sonnenblumenöl</strong> gehören unweigerlich dazu. <strong>Doch droht nun eine Weizenknappheit durch den Krieg in der Ukraine?</strong></p>
<h2>Warum die Ukraine ein wichtiger Exporteur für Weizen ist</h2>
<p>Mit mehr als 600.000 km² Fläche ist die Ukraine fast doppelt so groß wie die Bundesrepublik Deutschland (357.588 km²). Rund <a href="https://www.tilasto.com/land/ukraine/geographie-und-landwirtschaft/landwirtschaftliche-nutzflaeche">413.000 Quadratkilometer</a> sind davon landwirtschaftliche Nutzfläche, also <strong>Ackerland</strong>. In etwa 75% davon werden durch die Ukraine aktiv bewirtschaftet, was im Vergleich zu anderen europäischen Ländern eine riesige Fläche darstellt. Da wundert es nicht, dass der <strong>Agrarsektor</strong> einen <strong>großen Anteil am ukrainischen BIP</strong> besitzt, laut <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/314484/umfrage/anteile-der-wirtschaftssektoren-am-bruttoinlandsprodukt-bip-der-ukraine/">Statista</a> betrug der Anteil für das Jahr 2020 rund 9,3 %.</p>
<p>Ein wesentlicher Grund dafür, warum die Ukraine landwirtschaftlich stark aufgestellt ist, liegt aber nicht nur in den großen Flächen. Denn um <strong>nährstoffhungrige Nutzpflanzen</strong> wie Weizen oder Mais produzieren zu können, müssen auch die <strong>Böden</strong> entsprechende <strong>Eigenschaften</strong> aufweisen. Durch die sogenannte Schwarzerde ist das auf den ukrainischen Flächen zum Großteil der Fall. Denn mit dieser humusreichen und damit besonders <strong>fruchtbaren Bodenschicht</strong> können Weizen und Co. hervorragend wachsen. Nach Expertenschätzungen weisen die Ukraine mehr als 1/3 des weltweiten Vorkommens an <strong>Schwarzerde</strong> auf, während rund die Hälfte der ukrainischen Ackerflächen hoch <strong>gesättigte Bodenschichten an Schwarzerde</strong> aufweist.</p>
<h3>Ukraine-Krieg sorgt für Weizenknappheit und treibt die Weizenpreise</h3>
<p>Zusammen mit Russland beträgt der Anteil am weltweiten Export von Weizen rund 25%. Es ist davon auszugehen, dass die Konflikt-Situation in der Ukraine zum großflächigen <strong>Ausfall der Weizenproduktion im Jahr 2022</strong> führen wird, da weder politische Stabilität gegeben ist, noch ausreichend Arbeitskräfte, um die großen Flächen zu bewirtschaften und der <strong>Weizenknappheit</strong> damit entgegen zu wirken. Zudem schränken die Sanktionen gegen Russland deren Teilhabe am Weltmarkt empfindlich ein, was in den nächsten Wochen zu massiv steigenden Preisen an den Terminmärkten für Weizen führen dürfte. Darüber hinaus ist zu erwarten, dass gerade die Entwicklungs- und Schwellenländer in Afrika und Asien, die bisher einen großen Anteil am Abnehmer-Markt für ukranische und russische Weizen dargestellt haben, empfindlich von den Preissteigerungen getroffen werden.</p>
<h3>Mehr Unabhängigkeit durch Selbstversorgung?</h3>
<p>Die weltweiten Konflikte werden auf lange Sicht wohl leider nicht mehr abnehmen. Kriegerische Auseinandersetzungen, die weltweite Angst vor möglichen NATO-Bündnisfällen und <strong>steigende Inflation</strong> treffen viele Verbraucher und Bürger in Deutschland, der EU und gerade weltweit sehr hart. Längst nicht jeder hat die Möglichkeiten, sich von diesen Auswirkungen zu entkoppeln und unabhängiger aufzustellen.</p>
<p>Doch wenn du beispielsweise einen eigenen Garten hast, der bisher nur als grüne Oase zur Naherholung genutzt wurde, ist es vielleicht an der Zeit, dich mit ein paar wichtigen Handgriffen auf Zeiten <strong>steigender Preise bei Gemüse und Co.</strong> vorzubereiten. Wie das geht, zeigt dir unser <a href="https://miorto.com/urban-farming-guide/">Urban Farming Guide</a>. Denn schon mit wenig Fläche kannst du deinen <strong>eigenen Garten sehr effizient bewirtschaften</strong> und beispielsweise <strong>Zucchini</strong>, <strong>Kartoffeln</strong> oder <strong>Möhren</strong> anbauen oder in einem <a href="https://miorto.com/hochbeet-aus-metall-oder-holz/">Hochbeet aus Metall und Lärche</a> langfristig und rückenschonend nährreiche Salate, Kräuter oder viele weitere heimische Gemüsesorten anpflanzen und dich damit zumindest ein kleines Stück unabhängig von den weltweiten Krisen und Konflikten machen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://miorto.com/weizenknappheit-durch-krieg-in-der-ukraine/">Weizenknappheit durch Krieg in der Ukraine?</a> erschien zuerst auf <a href="https://miorto.com">miorto.com</a>.</p>
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