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	<title>Urban Farming Archive - miorto.com</title>
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		<title>Selbstversorgung aus dem Garten: Anleitung für Einsteiger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Miorto]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 May 2022 22:21:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[Urban Gardening]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenanbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Thema Selbstversorgung ist in aller Munde – und das nicht erst, seit uns im Supermarkt immer wieder leere Regale entgegen gähnen und zahlreiche Waren teurer werden. Denn obwohl das...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://miorto.com/selbstversorgung-anleitung/">Selbstversorgung aus dem Garten: Anleitung für Einsteiger</a> erschien zuerst auf <a href="https://miorto.com">miorto.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema <strong>Selbstversorgung</strong> ist in aller Munde – und das nicht erst, seit uns im Supermarkt immer wieder leere Regale entgegen gähnen und zahlreiche Waren teurer werden. Denn obwohl das Erzeugen von eigenem Gemüse, Obst oder anderen Produkten Unabhängigkeit schafft und bares Geld sparen kann, ist Selbstversorgung noch viel mehr als das: Gemüse selbst anzubauen, seinen eigenen Salat zu ernten oder saftige Erdbeeren aus dem Beet gleich vor der Tür zu pflücken, schafft auch ganz viel Befriedigung. Und: Es macht unglaublich viel Spaß und bietet einen wertvollen Ausgleich für stressige Tage im (Home-) Office!</p>
<p>Du findest die Idee der Selbstversorgung total spannend, aber Gärtnern war für dich bislang ein Buch mit sieben Siegeln? Kein Problem! Wir verraten dir, wie der perfekte Einstieg in die Selbstversorgung gelingt!</p>
<h2><strong>Was ist Selbstversorgung überhaupt?</strong></h2>
<p>Die Bedeutung steckt schon im Begriff: <strong>Wir versorgen uns selbst</strong> – aber: mit was eigentlich? Fakt ist, Selbstversorgung kann vieles heißen und ganz unterschiedliche Ausmaße annehmen: Der eine möchte nur ein paar frische Kräuter von der Fensterbank genießen, der andere ist erst zufrieden, wenn im Keller Hunderte Gläser mit eingemachtem Gemüse lagern.</p>
<p>Wieder andere setzen auch in weiteren Bereichen auf Unabhängigkeit, zum Beispiel durch die artgerechte <strong>Haltung von Nutztieren</strong>, machen ihren eigenen Käse und noch vieles mehr. Besonders toll bei der Selbstversorgung: <strong>Du allein bestimmst, wie deine Produkte erzeugt werden</strong>.</p>
<p>Nichtsdestotrotz: Irgendetwas wird man immer von außen beziehen müssen – dein nächstes Handy wirst du dir kaum selbst zusammenbauen, und auch viele andere Alltagsgegenstände können wir nur kaum oder schwer selbst produzieren.</p>
<p>Der Anbau von Obst oder Gemüse gelingt dagegen jedem, der ein bisschen Zeit und Muße investiert – weshalb die allermeisten Selbstversorger zunächst mal auch genau da, nämlich mit dem <strong>Gemüseanbau</strong> im eigenen Garten, starten. Du fragst dich, welcher <strong>Grad an Selbstversorgung</strong> überhaupt praktikabel ist? Die Antwort bestimmst du selbst!</p>
<h2>So startest du in 7 Schritten mit der Selbstversorgung aus dem Garten</h2>
<h3><strong>#1 Vorstellung davon, was mit Selbstversorgung erreicht werden soll</strong></h3>
<p>Es gibt ein paar grundlegende Faktoren, die bei der Selbstversorgung entscheidend sind, vor allem: Raum, Zeit, deine eigenen Bedürfnisse – und natürlich Kenntnisse, die du entweder bereits hast oder dir mit der Zeit Stück für Stück zulegen solltest.</p>
<p>Bevor du mit dem Anbau von Gemüse oder Obst loslegst, solltest du dich deshalb fragen, was du eigentlich erreichen willst: Möchtest du nur dann und wann ein paar knackige Möhren ernten oder einen Salat fürs Abendessen aus dem Garten holen? Oder hast du mehr vor – also etwa, weite Teile deines Bedarfs selbst anzubauen, oder darf es vielleicht gleich die komplette Gemüse-Palette sein?</p>
<div id="attachment_2900" style="width: 2510px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2900" class="size-full wp-image-2900" src="https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Selbstversorgung-Obstbaeume.jpg" alt="Selbstversorgung mit Obstbäumen" width="2500" height="1000" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Selbstversorgung-Obstbaeume.jpg 2500w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Selbstversorgung-Obstbaeume-300x120.jpg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Selbstversorgung-Obstbaeume-1024x410.jpg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Selbstversorgung-Obstbaeume-768x307.jpg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Selbstversorgung-Obstbaeume-1536x614.jpg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Selbstversorgung-Obstbaeume-2048x819.jpg 2048w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Selbstversorgung-Obstbaeume-350x140.jpg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Selbstversorgung-Obstbaeume-680x272.jpg 680w" sizes="(max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /><p id="caption-attachment-2900" class="wp-caption-text">Wer mit der Selbstversorgung Erfolge einfahren will, kommt um die passenden Obstsorten langfristig nicht herum!</p></div>
<p>Wenn du weißt, was du willst, solltest du überlegen, inwieweit deine Wünsche zu deinen Möglichkeiten passen: Schon klar, ein paar Kräuter kannst du auch mit minimalem Zeitaufwand versorgen. Wer dagegen einen großen Gemüsegarten anlegen möchte, der die ganze Familie übers Jahr bringen soll, benötigt nicht nur einiges an Platz, sondern sollte auch Zeit und Lust haben, sich um seinen Garten zu kümmern: Beete müssen vorbereitet und angelegt, Saat gesät, Unkraut gejätet werden. Und auch, wenn das erledigt ist, wollen deine Pflanzen versorgt sein – zum Beispiel mit Wasser und Dünger.</p>
<p>Frag dich also zunächst einmal: Was willst du in Sachen Selbstversorgung erreichen? Was steht dir an Raum zur Verfügung? Wie viel Zeit willst/kannst du investieren? Was ist leistbar? Willst du in einem Hochbeet auf der Terrasse oder auf deinem Balkon Gemüse ziehen, oder möchtest du einen Freiland-Garten bepflanzen und pflegen?</p>
<h3><strong>#2 Planung der Selbstversorgung</strong></h3>
<p>Hast du erst mal eine grobe Vorstellung davon, wohin du mit der Selbstversorgung willst, kannst du konkretere Überlegungen anstellen. Das wäre dann auch ein guter Zeitpunkt, dir ein paar Grundkenntnisse zum Anbau von Gemüse zuzulegen – etwa dazu, wie groß die einzelnen Pflanzen werden, wie viel Platz und Sonne die Gemüsepflanzen benötigen und welcher Boden für Kräuter, Gemüse und Obst am besten ist.</p>
<p>Einen kleinen Überblick darüber findest du zum Beispiel in den folgenden Artikeln:</p>
<ul>
<li><a href="https://miorto.com/beliebtesten-obstsorten/">Die besten Obstsorten für den eigenen Garten</a></li>
<li><a href="https://miorto.com/besten-kraeuter-zum-grillen/">Beliebte Kräuter für die Küche und zum Grillen</a></li>
<li><a href="https://miorto.com/salat-im-hochbeet/">Salat im Hochbeet pflanzen? </a></li>
<li><a href="https://miorto.com/besten-gemuesesorten-hochbeet/">Die besten Gemüsesorten für das Hochbeet</a></li>
</ul>
<p>Keine Sorge, dafür musst du nicht gleich regalweise Bücher wälzen. Aber ein paar Grundinfos helfen dir dabei, Frustration zu vermeiden: Wenn du gern den Jahresbedarf an Kartoffeln und Zwiebeln für die ganze Familie ernten möchtest, aber nur ein paar Töpfe zur Verfügung hast, wird es schwierig. Wenn du dir kistenweise saftige Tomaten wünschst, aber kein sonniges Plätzchen für sie findest, auch. Und wenn du keine Vorstellung davon hast, wie viel Ernte eine einzelne Zucchini-Pflanze abwerfen kann, kann es dir leicht passieren, dass du den Jahresvorrat für die halbe Nachbarschaft gleich mitproduzierst.</p>
<p>Ein wenig Grundlagenwissen wäre also vor dem Start ganz hilfreich. Die wichtigsten Infos für den Start findest du in unserem <a href="https://miorto.com/urban-farming-guide/">Urban Farming Guide als praktisches eBook</a>.</p>
<p>Sind die Basiskenntnisse vorhanden, kannst du besser und genauer planen. Dafür ist es sinnvoll, ungefähr zu überschlagen, wie viel von einem bestimmten Gemüse du übers Jahr benötigst oder ernten möchtest – und wie viel davon die einzelnen Pflanzen an Ertrag bringen. Hilfreich ist bei der Planung außerdem, sich den eigenen Garten oder Balkon genau anzuschauen oder sich vielleicht sogar einen kleinen Garten- oder Beetplan anzulegen. Deine Gemüsebeete müssen nicht zwangsläufig auf einer einzigen Fläche liegen – vielleicht hast du auch viele kleinere, die du gern fürs Gemüse nutzen würdest?</p>
<p>Sieh dir die einzelnen Bereiche genau an: Wie viel Sonne kommt dort über den Tag an? Nur ganz wenige Stunden? Oder ist der Bereich vollsonnig? Überlege, welches Gemüse sich dort wohlfühlen könnte.</p>
<p>Auch der <strong>Zeitpunkt für das Anpflanzen</strong> muss natürlich zu deinen Plänen passen: Manche Pflanzen sind zum Beispiel frostempfindlich und sollten erst hinaus, wenn es draußen warm genug ist – Tomaten oder Zucchini gehören zum Beispiel dazu. Am besten orientierst du dich dabei an unserem <a href="https://miorto.com/product/urban-farming-guide/">Saisonkalender</a>.</p>
<h3><strong> #3 Grundlegende Vorbereitungen für die Selbstversorgung</strong></h3>
<p>Hast du einen konkreten Plan für deine Selbstversorgung geschmiedet und weißt schon genau, wo künftig was genau wachsen soll? Dann ist es Zeit, mit den Vorbereitungen zu starten!</p>
<p>Dazu gehört zum einen die richtige Ausrüstung: Falls du beispielsweise gerade erst in ein Haus mit Garten gezogen bist, solltest du dir die notwendigen Utensilien für den Gemüseanbau zulegen, also etwa Handschuhe und Werkzeuge, mit denen du umgraben oder beispielsweise Unkraut jäten kannst. Auch ein System für die Bewässerung ist sinnvoll, wenn du bei der Selbstversorgung größere Flächen versorgen möchtest.</p>
<p>Was genau du benötigst, kommt natürlich auch auf deine Bedürfnisse an – im Hochbeet etwa wirst du teilweise mit anderen Werkzeugen arbeiten als im normalen Gemüsebeet. Lass dich im Zweifel beraten und fang erst einmal mit einer kleinen Grundausstattung an. Aber da fehlt doch noch was, oder? Genau, deine Pflanzen!</p>
<p>Hier hast du ganz unterschiedliche Möglichkeiten: Viele Gemüsepflanzen können bei der Selbstversorgung zum Beispiel wunderbar direkt ins Beet gesät werden – Radieschen, Möhren und Spinat zum Beispiel. Andere werden üblicherweise vorgezogen und erst ins Beet gesetzt, wenn die Zeit dafür reif ist.</p>
<p>Ob du selbst vorziehen möchtest, oder dir die kleinen Gemüsepflanzen für deine Selbstversorgung lieber aus dem Fachhandel holst, bleibt natürlich dir überlassen – ebenso wie die Frage, woher du dein Saatgut beziehen möchtest.</p>
<p>Sicher ist, es gibt kaum etwas Schöneres, als zu sehen, wie aus winzigen Samen auf der Fensterbank im Frühjahr die ersten jungen Tomaten oder Zucchini sprießen, und ihnen dabei zuzuschauen, wie sie fleißig immer größer werden. Vielleicht probierst du es einfach mal aus!</p>
<p><strong>Tipp: mit anfängerfreundlichen Pflanzen starten</strong></p>
<p>Wer einmal mit dem Gartenvirus infiziert ist, will oft gleich am Anfang ganz hoch hinaus. Allerdings kann man sich dabei leicht übernehmen: Aus den paar Töpfchen auf der Fensterbank sprießen plötzlich unerwartet viele Pflanzen, und nach dem Vereinzeln – also dem Auseinandersetzen in verschiedene Töpfe – steht plötzlich das halbe Wohnzimmer voll… Noch dazu sind manche Pflanzen ganz schön eigensinnig, wenn es um ihre Bedürfnisse geht, und reagieren auf Fehler beim Gärtnern ziemlich beleidigt: zu viel oder zu wenig Wasser, unpassender Standort – und schon ist der Traum von der Ernte dahin.</p>
<div id="attachment_1728" style="width: 2510px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1728" class="size-full wp-image-1728" src="https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat.jpeg" alt="Spinat für Selbstversorgung" width="2500" height="1000" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat.jpeg 2500w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat-350x140.jpeg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat-680x272.jpeg 680w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat-300x120.jpeg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat-1024x410.jpeg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat-768x307.jpeg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat-1536x614.jpeg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat-2048x819.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /><p id="caption-attachment-1728" class="wp-caption-text">Es gibt durchaus anfängerfreundliche Gemüsesorten, die mit wenig Pflegeaufwand gute Erträge liefern. Spinat gehört sicherlich mit dazu!</p></div>
<p>Wenn du es dir leicht machen möchtest, solltest du deshalb in Betracht ziehen, in deiner ersten Saison vielleicht nur mit einer kleineren Auswahl Pflanzen loszulegen – und nicht gleich einen Gemüsegarten von 250 Quadratmetern anzulegen. Außerdem kann es für den Anfang einfacher sein, mit möglichst unkomplizierten Pflanzen loszulegen: Radieschen zum Beispiel gelingen eigentlich immer – und können in der Regel schon nach kurzer Zeit geerntet werden. Und auch viele andere Gemüsesorten verzeihen bereitwillig den einen oder anderen Anfängerfehler – optimal also für deinen Start in die Selbstversorgung!</p>
<h3><strong>#4 Starte mit der Selbstversorgung!</strong></h3>
<p>Dein Plan für die Selbstversorgung steht, Werkzeug, Saat und/oder Pflanzen stehen parat? Klasse! Dann kannst du jetzt loslegen!</p>
<p>Mit was du dabei anfängst, ist natürlich abhängig davon, zu welchem Zeitpunkt im Jahr du starten und in welchem Rahmen und Umfang du gärtnern möchtest: Wenn es nur ein paar Kräuter sein sollen, säst oder setzt du sie – passender Zeitpunkt vorausgesetzt – jetzt vielleicht in Töpfe, die du natürlich mit der richtigen Erde vorbereitest. Oder bei dir steht erst einmal das Vorziehen von Pflanzen auf der Fensterbank an. Ist es schon soweit, draußen zu säen oder zu pflanzen, wirst du dagegen vermutlich erst einmal zum Spaten greifen, schließlich kannst du deine Pflänzchen nicht einfach auf dem Rasen platzieren.</p>
<div id="attachment_2950" style="width: 1810px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2950" class="size-full wp-image-2950" src="https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Bodenvorbereitung-Hochbeet.jpg" alt="Bodenvorbereitung in der Selbstversorgung" width="1800" height="720" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Bodenvorbereitung-Hochbeet.jpg 1800w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Bodenvorbereitung-Hochbeet-300x120.jpg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Bodenvorbereitung-Hochbeet-1024x410.jpg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Bodenvorbereitung-Hochbeet-768x307.jpg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Bodenvorbereitung-Hochbeet-1536x614.jpg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Bodenvorbereitung-Hochbeet-350x140.jpg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Bodenvorbereitung-Hochbeet-680x272.jpg 680w" sizes="(max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /><p id="caption-attachment-2950" class="wp-caption-text">Selbstversorgung geht schon bei der Bodenvorbereitung los. Wenn du in einem Hochbeet anpflanzen willst, müssen Erdsubstrat und Bepflanzung gut aufeinander abgestimmt werden.</p></div>
<p>Die Beete, die du für deinen Einstieg in die Selbstversorgung geplant hast, sollten also erst einmal angelegt und vorbereitet werden, damit deine Pflanzen auch die optimalen Bedingungen zum Großwerden vorfinden. Umgraben, eventuell den Boden verbessern oder Dünger einbringen sind Arbeiten, die anstehen, bevor die Pflanzen in den Boden kommen. Natürlich sollte dort, wo du pflanzt, auch kein Unkraut stehen, das deine jungen Gemüsepflanzen ruckzuck überwuchern würde.</p>
<p>Falls du ein größeres Beet planst, solltest du auch an Wege zwischen den Reihen denken oder in der Breite so planen, dass du deine Pflanzen jederzeit ohne Probleme erreichst – sonst wird’s schwierig mit dem Jäten, Gießen und Ernten. Und übrigens: Falls du erst den ein oder anderen Baum fällen musst, bevor du dein Beet richtig vorbereiten kannst, solltest du hier sehr früh an den richtigen Zeitpunkt denken. Denn nicht zu jeder Jahreszeit dürfen Bäume gefällt werden, wie wir dir in unserem <a href="https://miorto.com/wann-hecke-schneiden/">Beitrag über den Schnitt von Heckenpflanzen und Bäumen</a> erklären.</p>
<p>An dieser Stelle in deiner Planung ist es übrigens auch der richtige Zeitpunkt, sich Gedanken darüber zu machen, wie du deine Pflanzen vor Schädlingen schützt – bevor du feststellst, dass sämtliche Schnecken aus der Nachbarschaft deine jungen Gemüsepflanzen offenbar als Einladung zum Dinner verstanden haben.</p>
<p>Alles vorbereitet, der Zeitpunkt ist perfekt? Dann los, und ab ins Beet oder in die Töpfe mit den jungen Pflänzchen!</p>
<h3><strong>#5 Gemüse, Obst, Kräuter und Co. richtig pflegen</strong></h3>
<div id="attachment_2926" style="width: 2510px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2926" class="wp-image-2926 size-full" src="https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Kraeuter-Gemuese-pflegen-1.jpg" alt="Kräuter und Gemüse müssen in der Selbstversorgung gepflegt werden" width="2500" height="1000" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Kraeuter-Gemuese-pflegen-1.jpg 2500w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Kraeuter-Gemuese-pflegen-1-300x120.jpg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Kraeuter-Gemuese-pflegen-1-1024x410.jpg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Kraeuter-Gemuese-pflegen-1-768x307.jpg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Kraeuter-Gemuese-pflegen-1-1536x614.jpg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Kraeuter-Gemuese-pflegen-1-2048x819.jpg 2048w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Kraeuter-Gemuese-pflegen-1-350x140.jpg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/04/Kraeuter-Gemuese-pflegen-1-680x272.jpg 680w" sizes="(max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /><p id="caption-attachment-2926" class="wp-caption-text">Einpflanzen und warten? Leider müssen Kräuter, Salate und Gemüse für eine erfolgreiche Selbstversorgung auch gepflegt werden.</p></div>
<p>Alles in der Erde? Klasse! Und nun? Einfach warten, bis die Pflanzen reif zum Ernten sind? Eher nicht.</p>
<p>Es gibt zwar Pflanzen, die eher wenig Pflege benötigen – wie beispielsweise Kartoffeln. In der Regel aber werden deine Gemüsepflanzen durchaus regelmäßig Aufmerksamkeit brauchen – gerade im Hinblick auf die Versorgung mit Wasser und Nährstoffen. Auch auf Schädlinge oder Krankheiten solltest du deine Pflanzen regelmäßig untersuchen – Probleme, die du früh entdeckst, lassen sich auch im Garten am besten lösen.</p>
<h3><strong>#6 Schritt: Ernten und verarbeiten</strong></h3>
<p>Wenn du gut geplant und deinen Pflanzen die Aufmerksamkeit geschenkt hast, die sie benötigen, lassen die ersten Erfolge nicht lang auf sich warten: Radieschen etwa kannst du bereits nach wenigen Wochen ernten, auch Spinat und viele Salate belohnen dich recht schnell mit dem ersten Ertrag. Und dann? Ab auf den Teller und schmecken lassen, na klar!</p>
<p>Auch bei guter Planung wirst du aber bei vielen Pflanzen mit jede Menge Ernte auf einmal belohnt – das ist toll. Nur, so viel kann kein Mensch auf einmal essen, und viele <a href="https://miorto.com/beliebtesten-obstsorten/">beliebte Obstsorten</a> oder <a href="https://miorto.com/besten-gemuesesorten-hochbeet/">Gemüsesorten</a> vertragen es nicht besonders gut, noch längere Zeit nach der Reife am Baum/Busch oder im Boden zu bleiben – sei es, weil der Geschmack beeinträchtigt wird oder weil sich sonst Wespen oder Vögel deine halbe Ernte einverleiben. Wohin also mit der ganzen Erntepracht?</p>
<h3><strong>#7 Gemüse, Obst und Kräuter haltbar machen und richtig lagern</strong></h3>
<p>Klare Sache, es geht ans Eingemachte: Methoden wie Einkochen, Einfrieren, Fermentieren oder Dörren sind nicht nur prima geeignet, um deine Gemüse und dein Obst haltbar zu machen, wenn du mehr erntest, als du benötigst, sondern sorgen auch dafür, dass du selbst dann mit den entsprechenden Sorten versorgt bist, wenn sie gerade keine Saison haben. So wirst du durchs <strong>Haltbarmachen</strong> bzw. <strong>Konservieren</strong> bei der <strong>Selbstversorgung</strong> noch unabhängiger – du schlägst damit also gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe.</p>
<div id="attachment_2948" style="width: 2510px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2948" class="size-full wp-image-2948" src="https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Gemuese-haltbar-machen-Einmachglas.jpg" alt="Selbstversorgung haltbar machen" width="2500" height="1000" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Gemuese-haltbar-machen-Einmachglas.jpg 2500w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Gemuese-haltbar-machen-Einmachglas-300x120.jpg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Gemuese-haltbar-machen-Einmachglas-1024x410.jpg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Gemuese-haltbar-machen-Einmachglas-768x307.jpg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Gemuese-haltbar-machen-Einmachglas-1536x614.jpg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Gemuese-haltbar-machen-Einmachglas-2048x819.jpg 2048w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Gemuese-haltbar-machen-Einmachglas-350x140.jpg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2022/05/Gemuese-haltbar-machen-Einmachglas-680x272.jpg 680w" sizes="(max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /><p id="caption-attachment-2948" class="wp-caption-text">Einmachgläser sind prädestiniert, um gewisse Obst- und Gemüsesorten in der Selbstversorgung haltbar zu machen. Perfekt funktioniert das beispielsweise mit Gurken, Zucchini, Tomaten, Paprika oder auch Kräutern.</p></div>
<p>Bevor du loslegst, solltest du dich allerdings auch beim Haltbarmachen und Einlagern von Gemüse mit den einzelnen Methoden gut vertraut machen – denn: Gute Vorbereitung und hygienisches Arbeiten sind wichtig, damit deine Vorräte auch wirklich haltbar bleiben und niemandem den Magen verderben.</p>
<h2><strong>Selbstversorgung im Winter? Kein Problem!</strong></h2>
<p>Die kalte Jahreszeit kommt mit großen Schritten? Du glaubst, mit der Selbstversorgung sei es nun vorerst vorbei? Weit gefehlt! Wenn du rechtzeitig losgelegt und Gemüse und Obst, das du im Herbst und Sommer geerntet hast, haltbar gemacht hast, kannst du jetzt von deinen Vorräten zehren. Und: Ganz viele köstliche Gemüsesorten sind nicht oder wenig empfindlich gegen Frost oder gedeihen sogar dann besonders gut, wenn es draußen richtig kalt wird – Grünkohl zum Beispiel fühlt sich auch bei Minusgraden pudelwohl, manche Gemüsesorten kannst du sogar im November noch aussäen.</p>
<p>Davon abgesehen gibt es jede Menge Aufgaben, die auch kurz vor oder im Winter im Garten noch anstehen können: Wenn es richtig eisig wird, kannst du deine Beete etwa mit einem warmen Vlies oder Folientunnel schützen, und auch frostempfindliche Töpfe freuen sich jetzt über eine schöne, warme Verpackung. Je nach Boden bietet es sich auch an, vor dem Winter die Beete zu lockern oder umzugraben. Und falls dir tatsächlich nichts mehr einfallen sollte, was noch zu erledigen ist, schmiedest du einfach schon mal Pläne für das nächste Jahr der Selbstversorgung mit dem eigenen Garten.</p>
<h2><strong>Neue Saison? Selbstversorgung neu überdenken</strong></h2>
<p>Vor oder <strong>zum Start der neuen Gartensaison</strong> ist ein prima Zeitpunkt, um die Planung für die Selbstversorgung noch einmal zu überdenken: Vielleicht reichen doch ein paar Zucchinipflanzen weniger, dafür ist die Spinaternte geringer ausgefallen, als du dir das vorgestellt hattest – und die Tomate ist an irgendeiner Krankheit dahingesiecht?</p>
<p>Kein Problem: Das Fantastische an der Selbstversorgung im Garten ist, dass du jede Saison neue Erfahrungen sammelst und dazulernst – und im nächsten Jahr die Uhren wieder auf Anfang gestellt werden! Also: Auf ins Gartenabenteuer! Wir wünschen dir viel Spaß und Erfolg bei deinem Einstieg in die Selbstversorgung!</p>
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			</item>
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		<title>Die 9 größten Vorteile eines Hochbeets</title>
		<link>https://miorto.com/vorteile-eines-hochbeets/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Miorto]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 May 2021 09:43:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urban Gardening]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbeet]]></category>
		<category><![CDATA[Nachteile]]></category>
		<category><![CDATA[Urban Farming]]></category>
		<category><![CDATA[Vorteile]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hochbeete sind mit Abstand einer der größten Erleichterungen, die wir in der täglichen Gartenarbeit erfahren können. Denn im Gegensatz zur konventionellen Gartenarbeit im Freiland, auf dem Acker oder im heimischen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://miorto.com/vorteile-eines-hochbeets/">Die 9 größten Vorteile eines Hochbeets</a> erschien zuerst auf <a href="https://miorto.com">miorto.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hochbeete</strong> sind mit Abstand einer der größten <strong>Erleichterungen</strong>, die wir in der täglichen <strong>Gartenarbeit</strong> erfahren können. Denn im Gegensatz zur konventionellen Gartenarbeit im Freiland, auf dem Acker oder im heimischen Nutzgarten, bringt die Nutzung von Hochbeeten so einige Vorteile mit sich, die sich nicht nur auf Ertrag und Geschmack von Gemüse, Kräutern und Co. auswirken. Aber was sind die <strong>größten Vorteile eines Hochbeets</strong>? Und vor allem: Haben Hochbeete auch Nachteile?</p>
<h2>Die größten Vorteile eines Hochbeets</h2>
<h3>Rückenschonende Arbeit</h3>
<p>Jeder der einmal mit einem Hochbeet gearbeitet hat, weiß die angenehmere Arbeitshöhe der hoch angelegten Gartenflächen sofort zu schätzen. Denn anders als beim konventionellen Nutzgarten, müssen wir bei der Bewirtschaftung eines Hochbeets nicht mühsam auf dem Boden kriechen, knien und schuften, sondern können Aussaat, Pflege, Unkrautbekämpfung, Düngung, Ernte und Schnitt unserer Pflanzen ganz einfach auf individueller Arbeitshöhe vornehmen. Die meisten komfortablen Hochbeete haben eine Höhe von etwa 70 bis 100cm und sind damit vergleichbar mit der Arbeitshöhe einer Küchen-Arbeitsplatte. Doch grundsätzlich gilt natürlich jedes künstlich angelegte Beet oberhalb des Erdniveaus als Hochbeet. Von rückenschonender Arbeite ist hier natürlich nicht zu sprechen, wenn das &#8222;Hochbeet&#8220; lediglich eine Gerüstbolenbreite überhalb der Erde hervorscheint.</p>
<h3>Reichhaltiges Nährstoffangebot</h3>
<p>Je nach Art, Größe und verwendetem Erdtyp ist das Nährstoffangebot eines Hochbeets enorm. Denn in den meisten Hochbeeten werden mehrere Schichten aus Schnittgrün, Kompost, Humus und klassischer Gärtnererde verarbeitet, womit sich ein mehrschichtiger Nährstoffkomplex ergibt. Schließlich können die unterliegenden Schichten aus Grünabfall im Laufe der Zeit mit einsetzender Verrottung zusätzliche Nährstoffe in die überliegenden Erdschichten abgeben, sofern das Erdreich im Hochbeet von Zeit zu Zeit auch einmal umgewälzt wird. Ein weiterer positiver Nebeneffekt dieser automatischen Kompostierung ist die durch die Verrottung entstehende Wärme, was uns zu dem nächsten Punkt führt.</p>
<h3>Speicherung von Wärme</h3>
<p>Ohne Wärme geht beim Anbau von Nutzpflanzen nahezu garnichts. Erst wenn der Erdboden im Frühjahr die nötige Wärme hat, beginnen die Samen zu keimen, Pflanzen zu wachsen und die Früchte entwickeln sich bis hin zur Erntereife. Auch wenn nicht jedes Gemüse so wärmebedürftig wie Tomaten, Paprika, Zucchini und Co. sind, hat eine ausgewogene Wärmeverteilung und Wärmeverfügbarkeit einen außerordentlich positiven Effekt auf das Wachstum der angebauten Pflanzen. Im Grunde hat ein Hochbeet dabei gleich drei Vorteile in Punkto Wärme im Gepäck:</p>
<ol>
<li><strong>Erwärmung durch Zersetzung</strong>: Die meisten Hochbeete bieten ausreichend Platz für verschiedene Schichten aus Erde und Grünabfall, die mit einem cleveren Aufbau mit einer automatischen Kompostierung verglichen werden können. Durch das Einbringen von nährstoffreichem Grünabfall werden im Laufe der Zersetzung nicht nur Nährstoffe frei, sondern auch ein erhebliches Maß an Wärme, das in den Hochbeeten wie eine Fußbodenheizung wirkt und das umgebende Erdvolumen zusätzlich zur Umgebungstemperatur und Sonneneinstrahlung erwärmt.</li>
<li><strong>Schnellere Erwärmung durch Sonneneinstrahlung</strong>: Anders als beim Freiland, in dem lediglich die Erdoberfläche von der Sonneneinstrahlung profitiert, kann das Hochbeet über alle Seitenwände, welche auf süd-, west- oder östlicher Seite positioniert sind, die Sonnenstrahlen absorbieren und damit Wärme aufnehmen. Durch die größere Oberfläche des Hochbeets wird dieser Effekt im Vergleich zum Erdboden also sehr stark verstärkt, womit sich das Hochbeet im Durchschnitt deutlich zügiger aufwärmt als ein vergleichbares Volumen im freien Erdboden. Jedoch ist damit auch gleichzeitig die durchschnittliche Temperaturdifferenz viel höher, was in den (wenigen) Nachteilen noch deutlicher wird.</li>
<li><strong>Erwärmung durch Umgebungsluft</strong>: Wenn die Sonneneinstrahlung zu gering ist, um als primärer Faktor für die Erwärmung zu zählen, führt eine hohe Lufttemperatur zu einem vergleichbaren Ergebnis. Durch die große Oberfläche des Hochbeets kann die im Vergleich zum Erdbogen i.d.R. wärmere Luft das Hochbeet erwärmen und hat so zusätzlich positiven Einfluss auf das Wachstum.</li>
</ol>
<h3>Unanfälliger gegen Schädlinge</h3>
<p>Schon mal eine Schnecke über den Kantstein springen sehen? Wir auch nicht. Die Höhe am Beet ist der wirkungsvollste Schutz gegen Schädlinge wie Schnecken oder Erdflöhe, die auf natürliche Weise in nahezu jedem Garten vorkommen und zur natürlichen Fauna gehören, wie die Schaumkrone zum Pils. Doch wer erst einmal akuten Schneckenbefall in seinem Salat-Beet entdeckt hat, wird ihn nur mühsam wieder los. Deshalb bietet ein Hochbeet aufgrund seiner schieren Höhe den wirkungsvollsten Schutz gegen Schnecken und Co. Hochbeete, bei denen die Außenseiten keinen direkten Erdkontakt haben, sind dabei noch deutlich besser vor Schädlingsbefall geschützt, falls die unerwünschten Gäste die rauen Seitenwände (z.B. aus sägerauem Holz) doch einmal erklimmen sollten.</p>
<h3>Kontrolle über Bodenverhältnisse</h3>
<p>Einer der weiteren Vorteile eines Hochbeets liegt in der peniblen Kontrolle über die Bodenverhältnisse. Schließlich können &#8211; oder vielmehr müssen &#8211; wir schon beim Aufbau des Hochbeets zusätzliches Erdmaterial heranschaffen, um das Hochbeet damit aufzufüllen. Dabei wird nicht selten noch Kompost oder unterschiedliche Grünmasse in die Erde eingearbeitet, womit wir das Nährstoffangebot des Bodens gut kontrollieren können. Jedoch ist beim Düngen und Wässern von Hochbeeten darauf zu achten, dass nicht übermäßig viel Nährstoffe ausgebracht werden oder die Erde im Hochbeet über- oder unterwässert wird und austrocknet. Denn im Gegensatz zum Freiland speichern Hochbeete aufgrund des beschränkten Erdvolumens deutlich weniger Wasser als die meisten Gartenböden.</p>
<h3>Mobil und flexibel</h3>
<p>Gerade kleinere Hochbeete haben den klaren Vorteil, dass sie in den meisten Fällen transportabel sind und damit ihr Standort frei gewählt werden kann. Abhängig von der Bepflanzung und dem Sonnenbedarf können Hochbeete bis einer Größe von ca. 175 cm i.d.R. recht gut transportiert und umgestellt werden, sofern diese nicht fest mit dem Untergrund verbunden sind oder es sich um ein Hochbeet mit eigenem Rahmen aus Metall oder Holz handelt, das ausreichend Stabilität für einen Transport bietet.</p>
<h3>Verminderte Frostgefahr</h3>
<p>Bereits etwa 50-100 cm über dem Erdboden verringert sich die <strong>Gefahr von Bodenfrost</strong> erheblich, der gerade im April und Mai bis zu den Eisheiligen immer wieder auftreten kann. Von Bodenfrost sprechen wir dann, wenn die Temperatur in einer Höhe von 5 cm unter dem Gefrierpunkt liegt, während ab 2 Metern Höhe die Lufttemperatur noch positiv ist. Da leuchtet es ein, dass gerade junge Keimlinge im Hochbeet deutlich bessere Überlebenschancen haben, wenn sie zur Frostzeit bereits ausgetrieben sind. Grund für den Bodenfrost ist übrigens das Abstrahlen von Wärme über die Nacht, die aufgrund der Thermodynamik zur stärkeren Abkühlung der untersten Luftschicht führt und damit die Gefahr für Bodenfrost stimuliert.</p>
<h3>Windschutz</h3>
<p>Auch der Schutz vor übermäßigem Wind gehört zu den Vorteilen eines Hochbeets. Die meisten Hochbeet-Konstruktionen widerstehen starken Luftströmungen auf dem Boden und schützen die Pflanzen durch ausreichend hohe Umrandungen oder gar Abtrennungen aus Glas, Kunststoff oder Holz. Zudem lassen sich die meisten Hochbeete problemlos in der Nähe von Mauern oder anderen Bauwerken positionieren, wo sie nicht nur von möglicher Wärmestrahlung profitieren, sondern auch von einem windgeschützten Standort.</p>
<h3>Optimale Größe für jeden Bedarf</h3>
<p>Es ist ein Wenig wie beim Kühlschrank: Wenn der Apparat in Relation zu unserem täglichen Lebensmittelbedarf viel zu groß ist, neigen wir dazu, unnötig viele Lebensmittel einzulagern, die am Ende abgelaufen in die Mülltonne wandern. Auch wenn sich die meisten Gewächse in einem Hochbeet grundsätzlich auch lange halten, insbesondere wenn sie zur zum unmittelbaren Verzehr geerntet werden, neigt der durchschnittliche Hobbygärtner im Garten oftmals zum saattechnischen Exzess. Wer mehr sät als er essen kann, produziert im schlimmsten Fall zwar nur Kompost, davon aber dann eben recht viel. Gerade in Nutzgärten mit viel Freifläche ist dieser Effekt zu beobachten: Wo Platz ist, wächst auch etwas! Vorteil eines Hochbeets: Wir müssen unseren Bedarf genau planen und unser(e) Hochbeete in Größe und Volumen entsprechend abstimmen. In den meisten Fällen lassen sich Hochbeete aber individuell konfigurieren oder zumindest in ihrer Größe bedarfsgerecht planen.</p>
<h2>Nachteile von Hochbeeten</h2>
<p>Wo Licht ist, ist auch Schatten. Da wächst im heimischen Garten zwar eher weniger Gemüse, dennoch haben natürlich auch Hochbeete ihre Schattenseiten &#8211; oder nicht so metaphorisch gesprochen &#8211; auch ein paar Nachteile. Schließlich ist auch die Arbeit im Garten immer ein Kompromiss aus vielen möglichen Optionen.</p>
<h3>Temperaturdifferenz</h3>
<p>Was wir unter dem Punkt &#8222;Speicherung von Wärme&#8220; als absoluten Vorteil ausgelegt haben, kann man natürlich auch etwas Indifferenz als Nachteil werten. Denn die zügige Erwärmung eines Hochbeets hat zur Folge, dass auch die Temperaturdifferenz im Tagesverlauf überdurchschnittlich hoch ist. Die meisten Gewächse nehmen das zwar als absoluten Pluspunkt auf, doch einige Gewächse können mit großen Temperaturdifferenzen etwas schlechter umgehen.</p>
<h3>Begrenztes Volumen</h3>
<p>Natürlich ist das Volumen und damit die Anbaukapazität eines Hochbeets einfach durch seine Außenmaße begrenzt. Wer mehr ernten will, muss seinen Ertrag optimieren oder weitere Hochbeete aufbauen, wenn die Ernte gesteigert werden soll. Das ist aber nicht immer ohne Weiteres möglich, daher sollte man sich sehr genau überlegen, womit man den wertvollen Platz in einem Hochbeet wirklich ausfüllt.</p>
<h3>Kostenintensiv</h3>
<p>Hochwertige und haltbare Hochbeete sind in den meisten Fällen aus ebenso haltbaren Materialien gefertigt und dementsprechend durchaus kostenintensiv. Auch wenn es viele billige und sehr günstige Hochbeete auf dem Markt gibt, sollte man sich bei dem Kauf eines Hochbeets schon sehr genau darüber informieren, was man wirklich möchte. Wer keine flatterige Folien-Hochbeete mit schlecht vernagelten Dachlatten möchte, die bereits nach wenigen Monaten mit dem Faulen beginnen, greift zum edlen <a href="https://miorto.com/product/hochbeet-alido/">Design-Hochbeet aus Lärche</a> oder anderen Harthölzern, die aufgrund ihres hohen Harzanteils einen natürlichen Schutz gegen Verwitterung mitbringen. <a href="https://miorto.com/product/hochbeet-alido/">Hochbeete</a> von miorto werden beispielsweise aus massiver Lärche, hochwertigem Stahl und Schadstoff-freier EPDM-Folie mit mehr als 1mm Stärke gefertigt und gehören damit ganz klar zu einem nachhaltigen Garten-Design, das viele Jahrzehnte überstehen kann und viele Jahre im Mittelpunkt des eigenen Gartens steht.</p>
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		<title>Die 5 besten Gemüsesorten für das Hochbeet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Miorto]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2021 18:16:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urban Gardening]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüsesorten]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbeet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer in der heutigen Zeit das Glück hat, einen Garten sein Eigen zu nennen, der dürfte deutlich entspannter durch die Pandemie gekommen sein. Schließlich sind die eigenen vier Hecken nicht...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in der heutigen Zeit das Glück hat, einen Garten sein Eigen zu nennen, der dürfte deutlich entspannter durch die Pandemie gekommen sein. Schließlich sind die eigenen vier Hecken nicht nur Garant für ein bisschen Freiheit in Zeiten von Restriktionen, sondern ermöglichen uns auch den unabhängigen Anbau von Gemüse, Kräutern und Obst. Doch längst nicht jeder hat ausreichend Platz in seinem Garten, um Gemüse anzubauen, geschweige denn die richtigen Voraussetzungen in Punkto Bodenqualität, Sonneneinstrahlung und Bewässerung. Die Alternative: Hochbeete.Das <a href="https://miorto.com/vorteile-eines-hochbeets/">Hochbeet hat viele Vorteile</a>, die es für den Anbau bestimmter Gemüsesorten auf kleinstem Raum prädestiniert. Doch bevor wir uns die besten Gemüsesorte für das Hochbeet anschauen, sollten wir zunächst die unterschiedlichen Bauweisen und Typen von Hochbeeten differenzieren.</p>
<h2>Wie unterscheiden sich Hochbeete voneinander?</h2>
<p>Die Artenvielfalt unter den Hochbeeten ist in etwa vergleichbar mit den Schulden der Europäischen Union: Nahezu unbegrenzt. Hochbeete aus Stein, Metall, Holz oder Kunststoff, überdacht, beheizt, automatisch bewässert, transportabel, breit, schlank, hochwertig, minderwertig &#8211; die Liste kann hier sicherlich noch lange fortgeführt werden. Als wesentliches Kriterium für ein Hochbeet gilt aber natürlich &#8211; wie so oft &#8211; die Größe. In den meisten Gärten ist schließlich eher selten Platz für mehr als zwei oder drei Hochbeete.</p>
<p>Ab einer Nutzfläche von einem halben Quadratmeter (z.B. 100&#215;50 cm) lassen sich in einem Hochbeet durchaus ertragreiche Gemüsearten anbauen. Darüber hinaus sind die meisten Hochbeete jedoch nur noch als fest montierte Variante anzutreffen, die über ihren offenen Boden einen direkten Kontakt mit dem Erdreich haben und so eine intensive Kompostierung mit vielen Mikroorganismen ermöglichen. Derartige &#8222;Voll-Hochbeete&#8220; sind in der Gartenpraxis aber nur selten anzutreffen, weil diese Variante oftmals zu aufwändig im Aufbau ist und danach nur schwierig umpositioniert werden kann.</p>
<p>Tragbare oder transportable Hochbeete mit einer Breite und Tiefe von maximal 150 bis 175 cm haben es da deutlich einfacher. Auch wenn das in den Beeten genutzte Erdsubstrat nicht in einem direkten Bodenkontakt steht und damit der natürliche Austausch von Würmern und weiteren kompostierenden Insekten vermindert ist, kann das Hochbeet im Regelfall noch transportiert und einem Standort-Wechsel unterzogen werden, sofern das verwendete Substrat eher leicht und torfhaltig ist. Im Durchschnitt lassen sich so effektive Anbauflächen von 0,5 bis 1,5 Quadratmetern schaffen, die an sonnigen Standorten wie (Dach-)Terrasse, Balkon oder eben im Garten einen zuverlässigen Wuchs der besten Gemüsesorten für das Hochbeet garantiert. Um das Maximum aus deinem Hochbeet zu holen, solltest du den vorhandenen Platz aber durchaus mit Bedacht wählen. Denn längst nicht alle Gemüsesorten sind für das Hochbeet optimal.</p>
<h2>Die 5 besten Gemüsesorte für das Hochbeet</h2>
<h3>Salat</h3>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1725" src="https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Rucola.jpeg" alt="" width="2500" height="1000" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Rucola.jpeg 2500w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Rucola-350x140.jpeg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Rucola-680x272.jpeg 680w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Rucola-300x120.jpeg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Rucola-1024x410.jpeg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Rucola-768x307.jpeg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Rucola-1536x614.jpeg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Rucola-2048x819.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /></p>
<p>Salate zählen mit Abstand zu den beliebtesten und besten Gemüsesorten für das Hochbeet. Schließlich erfordern Salate, je nach Sorte, durchaus etwas Pflege und regelmäßige Kontrolle, um Schädlinge wie Blattläuse, Käfer und Co. rechtzeitig zu entdecken, bevor das wertvolle Gut erst richtig befallen ist. Dabei hilft uns nicht nur die Höhe eines Hochbeets, sondern auch der höhenbedingte natürliche Schutz vor Schnecken, die beim Salat als Fressfeind Nummer 1 gelten. Zudem lassen sich bereits auf einem halben Quadratmeter Fläche Hochbeet 3 bis 4 Sorten Salat unterbringen. Und wer einmal Rucola, Mangold, Romanasalat, Endiviensalat, Feldsalat oder Chinakohl feinsäuberlich sortiert in Reih und Glied gepflanzt hat, der will den visuellen Eindruck eines gepflegten Hochbeets nicht mehr missen!</p>
<h3>Tomaten</h3>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1730" src="https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Tomaten.jpeg" alt="" width="2500" height="1000" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Tomaten.jpeg 2500w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Tomaten-350x140.jpeg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Tomaten-680x272.jpeg 680w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Tomaten-300x120.jpeg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Tomaten-1024x410.jpeg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Tomaten-768x307.jpeg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Tomaten-1536x614.jpeg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Tomaten-2048x819.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /></p>
<p>Tomaten sind der absolute Klassiker in deutschen Küchen und Gärten. Doch das mediterrane und sortenreiche Gewächs hat viele Sorten zu bieten, die längst nicht alle in unseren Breitengraden wachsen. Gerade die geschmacksintensiven und zarten Sorten unter den Kirschtomaten und Cocktailtomaten haben oftmals mediterrane Gene und sind entsprechend nur gut im Gewächshaus zu kultivieren. Mit einem geeigneten Frühbeet-Aufsatz oder einer Überdachung samt Windschutz kann das Hochbeet von ca. Mai bis September aber auch als sehr guter Standort für Tomaten genutzt werden. Dabei profitieren die Tomaten von der schnellen Erwärmung, die ein Hochbeet aufgrund seiner größeren sonnenbestrahlten Oberfläche aufweist genauso, wie von einer Rankehilfe, die im Idealfall mit etwa 1 bis 1,50 Meter Höhe innerhalb des Hochbeets montiert ist.</p>
<h3>Paprika und Chili</h3>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1721" src="https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Paprika.jpeg" alt="" width="2500" height="1000" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Paprika.jpeg 2500w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Paprika-350x140.jpeg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Paprika-680x272.jpeg 680w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Paprika-300x120.jpeg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Paprika-1024x410.jpeg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Paprika-768x307.jpeg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Paprika-1536x614.jpeg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Paprika-2048x819.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /></p>
<p>Paprika und Chilis sind natürlich artverwandt und haben damit sehr ähnliche Standortansprüche. Doch auch wie die meisten Tomaten-Sorten lieben es Paprikas und Chilis geschützt und warm, weshalb sie in den meisten Fällen nur im Gewächshaus, Folientunnel oder der mediterranen Zone wirklich gut wachsen. Wer für sein Hochbeet aber ausreichend Wärme, Schutz vor Wind und Schlagregen und eine regelmäßige Bewässerung bietet, der kann sich bereits 6-8 Wochen nach der Pflanzung über eine reichhaltige Ernte freuen.</p>
<h3>Spinat</h3>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1728" src="https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat.jpeg" alt="" width="2500" height="1000" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat.jpeg 2500w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat-350x140.jpeg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat-680x272.jpeg 680w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat-300x120.jpeg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat-1024x410.jpeg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat-768x307.jpeg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat-1536x614.jpeg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Spinat-2048x819.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /></p>
<p>Auch wenn das Märchen vom hohen Eisengehalt im Spinat auf einen Fehler in der Kommastelle zurückzuführen ist, gehört das vitaminreiche Gewächs definitiv zu den besten Gemüsesorten für das Hochbeet. Das liegt nicht nur an dem platzsparenden und kompakten Wuchs, der bereits mit einem geringen Pflanzabstand von 2-3 cm bei Aussaat hervorragend wachsen kann, sondern auch an der geringen Keimdauer von 1-2 Wochen. So hast du bereits nach 8-10 Wochen den ersten erntereifen Spinat, der nach belieben in frischem Salat, in Pasta, Aufläufen oder sogar im pesto gereicht werden kann.</p>
<h3>Gurken</h3>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1717" src="https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Gurke.jpeg" alt="" width="2500" height="1000" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Gurke.jpeg 2500w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Gurke-350x140.jpeg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Gurke-680x272.jpeg 680w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Gurke-300x120.jpeg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Gurke-1024x410.jpeg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Gurke-768x307.jpeg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Gurke-1536x614.jpeg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Gurke-2048x819.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /></p>
<p>Die meisten Nährstoffe wie Kalium, Kalzium oder Vitamin C sowie Antioxidanzien bunkert die Gurken in Ihrer Schale. Möglicherweise ein Grund dafür, warum diese in den meisten Fällen direkt im Gin-Tonic landet. Gurken sind aufgrund ihrer Standortansprüche sehr gut für das Hochbeet geeignet. Um einen Befall mit echtem Mehltau zu vermeiden, sollten die Gurken aber nicht zu dicht gesetzt werden, damit ausreichend Luft zwischen den Blättern zirkulieren kann. Am häufigsten wird im heimischen Garten die Salatgurke angebaut, die sich am einfachsten pflegen und zuverlässig ernten lässt.</p>
<h3>Kräuter</h3>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1720" src="https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Kraeuter.jpeg" alt="" width="2500" height="1000" srcset="https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Kraeuter.jpeg 2500w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Kraeuter-350x140.jpeg 350w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Kraeuter-680x272.jpeg 680w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Kraeuter-300x120.jpeg 300w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Kraeuter-1024x410.jpeg 1024w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Kraeuter-768x307.jpeg 768w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Kraeuter-1536x614.jpeg 1536w, https://miorto.com/docs/uploads/2020/04/Kraeuter-2048x819.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /></p>
<p>Zwar zählen Kräuter nur bedingt zu unserem Gemüse, dennoch sollten Kräuter für den Anbau im Hochbeet nicht unerwähnt bleiben &#8211; schließlich gibt es kaum einen Ort, an dem Kräuter besser wachsen, als in einem gut gebauten Hochbeet. Mit einer nährstoffreichen und lockeren Erde, adäquater Bewässerung und regelmäßiger Pflege, die sich aus bewusster Düngung und bedarfsgerechtem Zurückschneiden zusammensetzt, kann das Durchschnitts-Hochbeet zu einem echten Kräuter-Hochbeet werden. Und was sieht besser aus, als ein kräftiger Mix aus buschigem Rosmarin, Thymian und Basilikum direkt auf der Terrasse und in unmittelbarer Nähe zu unserem modernen Gasgrill?</p>
<h3>Was ist mit Zucchini, Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln, Radieschen ..</h3>
<p>Natürlich ist die Liste der besten Gemüsesorten für das Hochbeet längst nicht vollständig und kann nach Belieben fortgeführt werden. Doch auch wenn sich Zucchini, Kartoffeln, Radieschen, Speisezwiebeln oder Möhren in den meisten Hochbeete pudelwohl fühlen dürften, verzichten wir dennoch auf eine konkrete Aufnahme in diese Liste. Denn in unserer Betrachtung beziehen wir uns im Wesentlichen auf kleinere und transportable Hochbeete, die mit schnitt- und pflückfähigen Gemüsesorten eine deutlich bessere Figur machen. Auf einem Quadratmeter lassen sich nunmal nur begrenzt viele Sämlinge unterbringen. Und wer zur Erntezeit versucht hat, die Kartoffeln und Mögen zwischen dem ganzen  Salat herauszupulen, der weiß genau, dass das Hochbeet danach einem Acker gleicht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://miorto.com/besten-gemuesesorten-hochbeet/">Die 5 besten Gemüsesorten für das Hochbeet</a> erschien zuerst auf <a href="https://miorto.com">miorto.com</a>.</p>
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